Städtische Zahlen: Nur 22 Kinder besuchen pro Tag das KARO

Nach Angaben der Stadt Gladbeck haben in den letzten sechs Monaten pro Tag im Durchschnitt lediglich 22 Kinder das KARO besucht. Und dabei stammten die meisten der Jungen und Mädchen auch aus der unmittelbaren Nachbarschaft der Einrichtung.
  • Nach Angaben der Stadt Gladbeck haben in den letzten sechs Monaten pro Tag im Durchschnitt lediglich 22 Kinder das KARO besucht. Und dabei stammten die meisten der Jungen und Mädchen auch aus der unmittelbaren Nachbarschaft der Einrichtung.
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Butendorf. In den letzten Tagen wurden im Rathaus am Willy-Brandt-Platz vermehrt Nachfragen betreffs der Nutzerzahlen für das KARO in Butendorf verzeichnet. Bekanntlich wird es am Sonntag, 5. Juni, zum Bürgerentscheid kommen, den die Initiative "Rettet das KARO" erkämpft hat. Ziel ist es, dass in der Einrichtung an der Schachtstraße auch künftig offene Jugendarbeit angeboten und durchgeführt wird.

Zu den Nutzerfragen-Nachfragen bezieht Rainer Weichelt (1. Beigeordneter und Jugenddezernent der Stadt Gladbeck) Stellung: "In den vergangenen sechs Monaten waren durchschnittlich 22 Kinder pro Tag am KARO." Nach Angaben von Weichelt kommen nahezu alle der Jungen und Mädchen direkt aus dem Stadtteil Butendorf.

"Das Gebäude des KAROs ist mit seinem Raumzuschnitt für größere Gruppen ungeeignet, wohl aber für die kleineren Kursgruppen der Jugendkunstschule. Deshalb gehen wir nach der Umstrukturierung von deutlich mehr Kindern im KARO aus," führt Rainer Weichelt weiter aus.

Weichelt sichert zudem zu, dass es beim KARO-Außengelände keine Änderung geben werde. Das Areal werde paralell zum Betrieb der Jugendkunstschule allen Kindern uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

"Wir erwarten also nach der Neukonzeption durch Kurse der Jugendkunstschule werktags mehr Kinder und halten gleichzeitig an den Ferienspielaktionen fest," wirbt der 1. Beigeordnete auch nochmals für die städtischen Pläne. "Durch personelle Umsetzungen von zweieinhalb Stellen sparen wir jährlich 170.000 Euro im städtischen Haushalt ein. Selbstverständlich wird niemand entlassen - bei der Stadt Gladbeck gibt es keine betriebsbedingten Kündigungen. Die Kolleginnen und Kollegen werden andere Aufgaben im Jugendamt wahrnehmen."

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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