Das DRK macht darauf aufmerksam, dass deren Mitarbeiter keine Sammelaktion an der Haustür durchführt
DRK erbost über plumpe Haustürwerbung - Wilhelm Walter mahnt zur Vorsicht an der Haustür Gladbeck.

Das DRK sammelt nicht an der Haustür, darauf weist Wilhelm Walter eindringlich hin.
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  • Foto: DRK
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Die DRK Zentrale an der Europastraße erreichen seit etwa einigen Tagen vermehrt Anrufe von besorgten Mitbürgern, aber auch Kunden, die das Hausnotrufsystem oder den Fahrdienst des Roten Kreuzes nutzen.

Laut den Schilderungen wird eine Tür-zu-Tür Werbeaktion durchgeführt, um fördernde Mitglieder zu werben. Diese Personen geben sich teilweise auch als Mitarbeiter des Roten Kreuzes aus. Wer allerdings diese Tür-zu-Tür Aktion durchgeführt ist derzeit noch nicht hinreichend bekannt.

Das DRK rät, sich von diesen Personen den Ausweis zeigen und den Förderzweck erklären zu lassen. Desweiteren sei zu erwähnen, dass der öffentliche Rettungsdienst in Gladbeck durch die Feuerwehr durchgeführt wird. Ein Rettungswagen und der Notarzt kommen in jeder Notsituation und sind über die europaweit gültige Nummer 112 zu erreichen. Eine fördernde Mitgliedschaft in irgendeinem Verein hat damit überhaupt nichts zu tun und beschleunigt auch nicht das Kommen des Rettungsdienstes!

Wilhelm Walter, Vorsitzender des Roten Kreuzes ist erbost: „Das Rote Kreuz in Gladbeck leistet hervorragende Arbeit.  Unser Fahrdienst befördert hunderte Gladbecker jährlich und unser Hausnotruf genießt einen hervorragenden Ruf. Unsere gute Reputation jetzt zu nutzen, um unseriös fördernde Mitglieder zu werben oder aber Mitbürger mit falschen Tatsachen zu verunsichern ist unterste Schublade. Dies hat mit einer seriösen Arbeit nichts zu tun!“

Die vom DRK, Seniorenbeirat, Behindertenbeirat, sowie der Feuerwehr beworbene Notfalldose ist bereits an 2800 Gladbecker Haushalte verteilt worden. Sie kann für den Rettungsdienst lebenswichtige Informationen in einer Notfallsituation liefern. Auch dieses gut laufende Projekt wird an den Haustüren verunglimpft.

Walter Appelliert an die Mitbürger:„Bitte spenden Sie an der Haustür kein Geld. Lassen Sie sich genau erklären, worum es geht und was Sie im Zweifel unterschreiben sollen! Im „Netzwerk Ehrenamt“ in Gladbeck sind über 125 ehrenamtlich getragene Selbsthilfegruppen und Vereine organisiert, die vor Ort hervorragende Hilfe leisten. Wenn Sie vor Ort Gutes tun wollen, können Sie sich an eine dieser Organisationen wenden!“. Das DRK weist darauf hin, dass deren Mitarbeiter nicht an der Haustür um Spenden bitten. Foto: DRK

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