70 Einsätze der Feuerwehr Hattingen
Gewitter tobte am Dienstag über der Ruhr

Umgestürzte Bäume wurden von den Einsatzkräften zersägt.
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  • Umgestürzte Bäume wurden von den Einsatzkräften zersägt.
  • Foto: Feuerwehr Hattingen
  • hochgeladen von Michael Köster

Die Gewitterfronten, die am Dienstagnachmittag und -abend über das Ruhrgebiet hinweg zogen, sorgten für ein hohes Einsatzaufkommen bei der Hattinger Feuerwehr. Innerhalb kürzester Zeit wurden aus dem Stadtgebiet 70 Einsätze gemeldet, die bis 20.30 Uhr abgearbeitet wurden.

Um diese zeitnah koordinieren und die Kreisleitstelle entlasten zu können, erfolgte die Disposition dieser Einsätze durch die Einsatzzentrale der Hattinger Feuerwehr. Von hier wurden die Aufträge direkt an die eingesetzten Kräfte weitergeleitet.
Dazu wurde die Einsatzzentrale personell verstärkt und zudem eine erweiterte Einsatzleitung installiert. Gleichzeitig erfolgte eine Alarmierung der Löschzüge Mitte, Nord, Oberbredenscheid und Niederwenigern. Innerhalb kurzer Zeit standen so 72 Einsatzkräfte zur Verfügung, die effizient im gesamten Stadtgebiet eingesetzt werden konnten.

Drehleitern im Dauereinsatz

Zu tun gab's reichlich: Umgestürzte Bäume, die Gehwege und Straßen versperrten, vollgelaufene Keller, verstopfte Gullys, die für überschwemmte Straßen sorgten, beschädigte Oberleitungen und Lichtzeichenanlagen sowie lose Dachziegel. Aber auch in Baumkronen hängende Äste stellten eine Gefahr für Autofahrer und Fußgänger dar. Um diese zu entfernen, waren beide Drehleitern nahezu im Dauereinsatz. Die umgestürzten Bäume wurden zersägt und beiseite geräumt. Mit Tauchpumpen beseitigten die Einsatzkräfte das Wasser aus Kellerräumen. Schwerpunkte lagen in Hattingen-Mitte, Welper, Blankenstein, Holthausen und Niederwenigern. Die Kiefernstraße musste zwischen Holthauser Straße und In der Marpe gesperrt werden, auch die Straße Am Kempel wurde zwischenzeitlich gesperrt.
Die Feuerwehr rät dringend davon ab, bewaldete Bereiche zu begehen, da hier noch immer abgebrochene Äste in den Baumkronen hängen und herunterfallen könnten. Neben den Unwettereinsätzen mussten die Einsatzkräfte am Abend zu einem Autohaus ausrücken, nachdem ein Brandmelder Alarm gegeben hatte. Es handelte sich allerdings um einen Fehlalarm.

Autor:

Michael Köster aus Essen-Borbeck

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