Hattingen: Der Verkehr rollt wieder

Nicht nur sie sind froh, dass die Bredenscheider Straße zumindest für den motorisierten Verkehr seit gestern wieder freigegeben ist und dadurch auch die gewohnten Zustände auf „An der Hunsebeck“, Blankensteiner Straße und Schulstraße wieder hergestellt sind: (v.l.) Abteilungsleiterin Melanie Jagusch-Klich (Stadt), Polier Christopher Schöpp, Bauleiter Heinrich Kalkhoff (Stadt), Fachbereichsleiterin Solveig Holste und Baudezernent Jens Hendrix. Foto: Römer
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  • Nicht nur sie sind froh, dass die Bredenscheider Straße zumindest für den motorisierten Verkehr seit gestern wieder freigegeben ist und dadurch auch die gewohnten Zustände auf „An der Hunsebeck“, Blankensteiner Straße und Schulstraße wieder hergestellt sind: (v.l.) Abteilungsleiterin Melanie Jagusch-Klich (Stadt), Polier Christopher Schöpp, Bauleiter Heinrich Kalkhoff (Stadt), Fachbereichsleiterin Solveig Holste und Baudezernent Jens Hendrix. Foto: Römer
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Alle Teilnehmer des motorisierten Verkehrs können aufatmen: Die Bredenscheider Straße ist seit gestern wieder für den Durchgangsverkehr freigegeben worden.

„Das hier war eine ganz schön schwere Baustelle“, stöhnt Polier Christopher Schöpp noch nach der Freigabe des stadtein- und -auswärts fließenden Verkehrs. „Wenn wir hier Regen hatten, dann sah das Gelände aus wie eine Seenplatte.“
Nicht nur deswegen lobt die Stadt den jungen Polier: „Herr Schöpp hat großen Anteil daran, dass wir hier trotz Schwierigkeiten noch vor Weihnachten fertig geworden sind“, sagt Melanie Jagusch-Klich, Abteilungsleiterin im Fachbereich Stadtbetrieb und Tiefbau.
„Unter der Erde, da erlebt man immer Überraschungen“, führt Melanie Jagusch-Klich weiter aus. „Beispielsweise sind wir auf dicke Versorgungsleitungen von einmal ein Meter im Durchmesser gestoßen. Da mussten wir den Innenkanal drumrum fädeln. Daher hat es hier in diesem Bereich mehr Bodenbewegungen gegeben als geplant. Und wir mussten häufig improvisieren, um uns den örtlichen Gegebenheiten anzupassen.“
Das war gar nicht so einfach, wenn sich der unbedarfte Laie einmal vorstellt, dass so ein neuer Verteiler schon einmal 56 Tonnen wiegt. Seine vier Einzelteile sind sechseinhalb Meter tief in der Erde versenkt.
Mit dieser Baustelle ist nur ein erster Teil des Gesamtprojektes „Wohnpark Pottacker“ abgeschlossen.
Baudezernent Jens Hendrix: „Der Generalentwässerungsplan sieht noch Millionen-Maßnahmen vor, mit denen das Kanalnetz in Hattingen zukunftsfähig gemacht wird. Das führt uns teilweise in offener, teilweise in unterirdischer Bauweise noch durch die Stadt bis zur Kläranlage. Wegen des neuen Wohngebietes ist hier an der Bredenscheider Straße der unterirdische Kanal extra breit und mit Verzweigungen für andere Gebäude angelegt worden.“
Im Neubaugebiet selbst werden zurzeit der Baugrund vorbereitet und die Baustraße asphaltiert.
Mit der Freigabe der Bredenscheider Straße entfallen auch die anderen Sperren und Umleitungen im Stadtgebiet. So ist die Blankensteiner Straße wieder in beiden Richtungen befahrbar, „An der Hunsebeck“ in Welper ebenfalls. Während die Anwohner der Schulstraße es wohl bedauern dürften, freuen sich alle anderen über dort wieder gewohnt freie Fahrt.

Autor:

Roland Römer aus Hattingen

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