Nachteinsatz der Feuerwehr in Elfringhausen - Autofahrer lebensgefährlich verletzt

Rettungsdienst und Feuerwehr bei der Rettung des eingeklemmten Autofahrers.
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Am Donnerstag ging gegen 21:00 Uhr bei der Rettungsleitstelle ein Notruf ein. Auf der Felderbachstraße war ein 39 Jahre alter Autofahrer aus Essen mit seinem Fahrzeug in Höhe des Dunkerweges aus noch unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen, einen fünf Meter tiefen Abhang hinunter gefahren und gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer wurde in seinem PKW eingeklemmt. Es begann ein intensiver Einsatz, um das Leben des Autofahrers zu retten.

Nachdem ein Anwohner seine Hilferufe vernommen und Feuerwehr und Polizei verständigt hatte, half auch zur schnellen Erstversorgung des eingeklemmten Autofahrers ein benachbarter Landwirt mit den Lampen seines Radladers so lange aus, bis die Feuerwehr mit professionellen Beleuchtungskörpern auf der Einsatzstelle eintraf.

30 Feuerwehr-Einsatzkräfte der Hauptwache, des Löschzuges Elfringhausen und die Sondereinsatzgruppe Information und Kommunikation des Löschzuges Nord begaben sich zur Felderbachstraße. Zusätzlich wurde der Rettungsdienst mit 2 Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert. Aufgrund des erkennbaren Verletzungsbildes der eingeklemmten Person wurde ein nachtflugtauglicher Rettungshubschrauber der Johanniter aus Marl nach Elfringhausen gerufen. Die Feuerwehr leuchtete den Landeplatz für den Eurocopter auf einem Feld aus. "Während dieses personalintensiven Einsatzes übernahm der Löschzug Mitte den Grundschutz auf der Hauptwache", sagte Feuerwehr-Pressesprecher Jens Herkströter vor Ort zum STADTSPIEGEL.

Es begann eine zeitintensive, patientenschonende, intensive Rettungs- und Befreiungsaktion für den eingeklemmten Autofahrer. Die Feuerwehrkräfte benötigten dazu zahlreiche hydraulische Spreiz- und Schneidgeräte. Notarzt und Rettungsdienst versorgten und betreuten während dessen den Verunglückten, der in Lebensgefahr schwebte.

Erst nach fast einer Stunde konnte der Verletzte aus dem Auto befreit werden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle solange ab, bis ein Abschleppdienst den Unfallwagen bergen konnte.

Nach dem Einrücken in die Feuerwehrhäuser wurde die Einsatzbereitschaft für alle Fahrzeuge wieder hergestellt und die ehrenamtlichen Feuerwehrleute konnten nach diesem kräftezehrenden Einsatz nach Hause entlassen werden.

Die Polizei war mit einem Fahrzeug an der nächtlichen Unfallstelle und begann mit der Spurensuche, die zu diesem schweren Unfall geführt hatten. Die Felderbachstraße war für die Zeit der Rettungsaktion beidseitig gesperrt.

Erklärung :
Der Rettungshubschrauber der Johanniter ist ein Eurocopter. Er hat eine Reichweite von etwa 450 Kilometern und fliegt in einer Höhe von ca. 200 Metern. Er ist in Marl stationiert und kann auch nachts fliegen.

Autor:

Hans-Georg Höffken aus Hattingen

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