Menschen-, Tier- und Naturschutz im Einklang - Forschungsprojekt der FH Bielefeld
Tierschutzpartei: Nachhaltige Gemeinwohl-Ökonomie statt kapitalistischer Ellenbogenwirtschaft

Die Tierschutzpartei beschäftigt sich seit langem mit der Thematik der Umsetzung des Tierschutzanliegens über Ernährungsformen, Lebensmittelwahl und Nahrungsmittelindustrie hinaus. Aktuelle Forschungen der Fachhochschule Bielefeld zur Gemeinwohl-Ökonomie finden Zuspruch und Unterstützung bei der Tierschutzpartei Regionalgruppe Ostwestfalen/Lippe.
"Nachhaltigkeit sowie ein gesunder und ökologischer Lebensstil zugunsten von Mensch, Tier und Natur beziehen sich für uns natürlich auch auf Klimaschutz, tierleidfreie Produkte, Ökotextilien, Müllvermeidung, Produktionsprozesse, Arbeitsbedingungen, Transportwege u.a.," erläutert Martin Lück, Leiter der Regionalgruppe Ostwestfalen/Lippe und zweiter Landesvorsitzender der Tierschutzpartei NRW.

Gemeinwohl-Ökonomie - Zertifizierung für Isselhorster Betrieb
Ein aktuelles schönes Beispiel findet sich für diese Thematik in Isselhorst.
"In unserer Region haben wir dafür mit der Firma Maas Natur und der dortigen Öko-Textilien-Produktion einen Vorreiter-Betrieb," so Lück. Die Firma hat gemeinsam mit weiteren Betrieben wie z.B. dem Dorfladen in Häger sowie Studierenden der Fachhochschule Bielefeld ein Gemeinwohl-Konzept erarbeitet und sich nachfolgend einer Zertifizierung gestellt.
Dabei geht es neben den hergestellten Produkten um das Gesamtpaket: Klimaschutz, Vermeidung von Verpackungsmüll, Vermeidung von Plastik, Prüfung der Transportmittel und Transportwege, Arbeitsbedingungen, MitarbeiterInnen/KundInnenbetreuung, soziales Miteinander und Umgangsformen mit MitbewerberInnen, Finanzierungsunternehmen uva.. Bislang haben sich erst wenige Unternehmen deutschlandweit so streng und über ein reines Bio-Siegel hinausgehend zertifizieren lassen, u.a. das Detmolder Unternehmern Taoasis (ätherische Öle) sowie das Outdoor-Unternehmen VAUDE.

Klimaschutz und Wirtschaft: Umdenken und neue Wege
"Für uns als Tierschutzpartei ist unabdingbar, dass gerade Deutschland als eine der führenden Exportnationen der Welt neue Wege beschreiten muss, ein erfolgreiches Wirtschaften mit neuen ökologisch-ökonomischen Konzepten entlang des Gedankens der Gemeinwohl-Ökonomie auf dem Weltmarkt als eigene Position etablieren sollte," so Elisabeth Maria van Heesch, Generalsekretärin der Tierschutzpartei NRW.
Die Tierschutzpartei Regionalgruppe Ostwestfalen/Lippe wird die Arbeit der Bielefelder Studierenden zu diesem Forschungsprojekt weiter mit großem Interesse begleiten.
An einem Umdenken führt laut Lück kein Weg vorbei. "Niemand kann angesichts der heutigen Informationsfülle, des allgemeinen freien Medienzugangs ernsthaft behaupteten, vom Klimawandel, von gegen Menschenrechte und Tierschutz verstoßenden Produktionsbedingungen, Tierquälerei, massivsten Umweltzerstörungen und einem geradezu grassierenden, rücksichtslosen klassischen Manchesterkapitalismus wie aus dem Lehrbuch nichts gewusst zu haben," unterstreicht Martin Lück, Leiter der Regionalgruppe Tierschutzpartei Ostwestfalen/Lippe.

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