Säubern wird sauberer
Neuer E-Scooter der Stadt Kamen hat sich im Einsatz bewährt

GWA-Geschäftsführer Andreas Gérard, Waldemar Schmidt und Rüdiger Immich vom Reinigungsteam sowie Kamens Bürgermeisterin Elke Kappen (v.l.) sind sehr zufrieden mit dem neuen E-Scooter.
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  • GWA-Geschäftsführer Andreas Gérard, Waldemar Schmidt und Rüdiger Immich vom Reinigungsteam sowie Kamens Bürgermeisterin Elke Kappen (v.l.) sind sehr zufrieden mit dem neuen E-Scooter.
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„Sauberes Kamen – mach mit!“ steht auf dem Fahrzeug, und ein Smiley zwinkert einem zu: Der neue E-Scooter des Projektes Saubere Stadt Kamen hat sich bereits im Einsatz bewährt. Geplant ist eine Umstellung zu mehr Elektro-Mobilität.

„Wir sind sehr zufrieden“, sagt Kamens Bürgermeisterin Elke Kappen beim Pressetermin im Sesekepark über das Gemeinschaftsprojekt der Stadt Kamen und der GWA, der neue E-Scooter für das Reinigungsteam des Projektes Saubere Stadt Kamen. Mit der E-Mobilität wolle man Vorreiter werden. Seit Jahresanfang kann der neue E-Scooter eingesetzt werden. Bestellt wurde er bereits im Jahr 2019.

Das neue Elektrofahrzeug fährt mit Ökostrom und ersetzt ein Dieselfahrzeug. Mittlerweile hat das Fahrzeug seinen Praxistest überstanden. „Ursprünglich wurde das Fahrzeug für die Post entwickelt. Jetzt können es auch Drittkunden erwerben“, erklärt GWA-Geschäftsführer Andreas Gérard. „Es ist funktional und läuft ohne Probleme.“ Sowohl Mitarbeiter als auch Stadt und GWA freuen sich, dass sie nicht nur etwas für die Reinigung der Kamener Wege, Plätze und Mülleimer tun, sondern dabei auch noch die Luft besser reinhalten können.

Die GWA will ihren Fuhrpark nach und nach umstellen. Dabei will man bei jedem Fall darauf achten, ob Wasserstoff, Elektromobilität oder ein Hybrid aus beidem vorteilhafter ist. Benötigt wird auch die passende Infrastruktur, um die Fahrzeuge dementsprechend aufladen zu können. „Daher werden wir das peu à peu machen“, beschreibt Andreas Gérard. Der neue E-Scooter ist am Wertstoffhof Werkstraße stationiert. Dort hat die GWA eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, wodurch das Fahrzeug mit Solarstrom betrieben werden kann. Auch will man noch laufende Fahrzeuge nicht einfach ersetzen. Die E-Fahrzeuge kosten oft das Doppelte oder Dreifache eines Benziners oder Diesels. „Das wird auch durch Gebühren finanziert. Daher müssen die Fahrzeuge funktional sein“, erklärt der GWA-Geschäftsführer.

Eines ist Elke Kappen auch wichtig: „Wenn irgendwo Müll rumliegt, hat nicht die GWA Schuld.“ Sie appelliert an alle Bürger, dafür zu sorgen das kein oder möglichst wenig Müll herumliegt. „Meist liegt nicht nur zum Beispiel ein Bonbonpapier herum, sondern größere Mengen Müll.“ Das können die kleinen Teams nicht immer stemmen.

„Zu Hause gehen die Menschen ja auch mehrere Schritte, um zu ihrem Mülleimer zu kommen“, sagt Elke Kappen. „Wenn man sich – außerhalb der Pandemie – hinsetzt und etwas isst und trinkt, kann man den Müll mitnehmen und entsorgen.“ Genügend Mülleimer gibt es normalerweise: Allein in Sichtweite der Brücke im Sesekepark sind es rund ein halbes Dutzend. „Probleme gibt es nur, wenn die Anzahl der Mülleimer nicht zur Menge der Leute passt“, ergänzt Andreas Gérard. „Das ist hier gut gelöst.“

Autor:

Tobias Weskamp aus Dortmund-Ost

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