Denkpause: "Offene Klever haben unsere Ziele missbraucht"

Wir, 6 der 9 gewählten Sprecher der Initiative „Denkpause für die Unterstadt“, nehmen zu den aktuellen Entwicklungen wie folgt Stellung:

Die Denkpause bezog ihre Sympathien, ihre finanzielle Unterstützung, das Gros ihrer Unterschriften in der Öffentlichkeit in erster Linie aus der Tatsache, dass sich die Mitglieder aus Bürgern zusammensetzten, die ohne Ideologien, parteipolitische oder private Interessen rein sachbezogen gegen eine drohende Entscheidung des Stadtrates pro Sontowski angingen und damit einem verbreiteten Bürgerwillen Ausdruck verliehen haben. Die Denkpause hat damit aus der Sicht der Sprecher ihr Ziel erreicht und erwartet nun ein Neudenken der Planungen für den Minoritenplatz.
Inzwischen hat sich die Mitgliederstruktur der Denkpause entscheidend geändert. Der Umgangston ist ein anderer, das Niveau wurde flacher, sogar freundschaftliche Beziehungen haben gelitten. Das ist den Offenen Klevern zuzuschreiben, die die Ziele der Initiative missbraucht haben, um vom guten Ruf der „Denkpause“ zu profitieren. Das jedoch lassen wir nicht zu.
Auch der jetzt eingeschlagene Weg, eine nach Auffassung von Fachleuten wenig aussichtsreiche und allenfalls verzögernde Klage gegen formale Mängel im Bebauungsplan anzustreben,wurde von den Offenen Klevern forciert. Dies ist nicht mehr der Stil der Denkpause, mit dem die Initiative angetreten war. Zurecht wiesen Mitglieder der anderen im Rat vertretenen Parteien gestern im Hauptausschuss darauf hin, dass dieses Vorgehen wenig glaubwürdig ist, da die Offenen Klever bei entscheidenden Ratssitzungen beispielsweise für den Verkauf des Grundstücks an die Volksbank Kleverland gestimmt haben.
Uns erscheint der juristische Weg wenig konstruktiv und nicht mehr Ausdruck eines allgemeinen Bürgerwillens zu sein. Wir haben uns nie als Querulanten verstanden, sondern als Menschen, die positiv gestimmt an der Entwicklung der Stadt Anteil nehmen. Für alles weitere, insbesondere juristische Vorgehen von Einzelpersonen stehen wir ab sofort weder mit dem Namen der Initiative noch mit unseren eigenen ein.
Die Sprecher der Denkpause möchten sich auf diesem Wege bei allen bedanken, die sich durch ihr Engagement, durch ihre Unterschriften und Meinungen eingebracht und somit der Aktion „Denkpause“ zu ihrem Erfolg verholfen hat. Danken möchten wir auf diesem Wege auch der Stadt/dem Ordnungsamt, das uns bei allen Aktionen hilfsbereit unterstützt hat. Gerne werden wir uns auch in Zukunft für die Stadt engagieren!

Barbara Pauls; Ralf Daute; Michael Kotters; Eckart Meinert; Robert Fluck; Bernhard Fluck

Autor:

Lokalkompass Kleve aus Kleve

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