Hurra – China: Da öffnen mir welche die Tür zur großen, weiten, Welt....

.. und nehmen soviel auf sich!

Es war nur eine kleine Randnotiz in der Lokalpresse:
„Die geplante Reise von Bürgermeister Theo Brauer mit Hochschulpräsidentin Marie-Luise Klotz nach China ist vorverlegt. Für beide geht's vom 10. bis 15. März nach Fernost. „

Der eine, Meisterbürger, hat ja bekannt gegeben sich auf Abschiedstournee zu befinden, die andere, („seine“) Präsidentin, ist zu ihrer eigenen Überraschung ja mehr oder weniger auf einer solchen.
China – mal wieder öffnet sich via Brauer und Klotz die große, weite Welt für uns diasporierenden Klever! Was wären wir doch in allen Dingen des Lebens abgeschnitten von der Welt, wenn sie nicht wären. Endlich Anbindung an globaler Wirtschaft, Wissenschaft auf Weltniveau und vieles mehr.
Dass der Verwaltungschef einen Platz für die Klever Hartzler in chinesischen, stets humanen, Betrieben suchen soll, ist ja wohl eher ein Gerücht.

Nein – wer nimmt es schon, stets für das Wohl der Allgemeinheit, auf sich …
- sich per Rikscha bei diesem Wetter zum Flughafen stolpern zu lassen...
- per Stehplatz bei Ryan-Air 22h im Flieger zu verbringen
oder per Pofalla-Express 52h mit der Transsibirischen Eisenbahn...
- in -3-Sterne-Unerkünften ohne Frühstück etc. zu nächtigen...
- Entenfüße, Schlangenlaiber u.Ä. tagtäglich essen zu müssen...

Wenn das nicht, passend zur Fastenzeit, demütiger Einsatz für das Gemeinwohl ist, dann weiß ich auch nicht..!

Immerhin können wir doch damit rechnen, dass...
- Kleve direkte Wirtschaftsbeziehungen zu einer der größten Volkswirtschaften der Welt unterhält und damit um 5.934 % die hiesige Wirtschaft wachsen wird ( sonst nur die Steigerung der Knöllchen In Kleve)...
- Chinesische Investoren Kleve mit Einkaufszentren, Flughäfen, Handy-Produktionen uvm überziehen wird...Job-Wunder!
- Die Klever Universität ( welche ja mal als Fachhochschule, dann Hochschule bezeichnet wurde) zukünftig 50% aller Nobelpreisträger stellen wird...
- „made in Kleve“ ein weltweiter Begriff für Qualität der besonderen Art wird...

DA kann ich es überhaupt nicht verstehen, wenn sich Einige über, im Vergleich zu den „Gewinnen“, ein paar evtl. zigtausend Euro für den harten Einsatz aufregen...

Mal bitte ruhig etwas weitblickender denken:
Von Shanghai zur Schanz
Von der Mongolei nach Materborn
Von Kunming nach Kellen
Von Wardhausen nach Wuhan
Von Griethausen nach Gunagzhou...

oder

von
Theo nach Mao
und
Marie-Louise nach Marie Curie

向外好

Autor:

Jens-Uwe Habedank aus Kleve

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