Schullandschaft: Es kommt auf die beiden "I" an

Kleves Schulamtsleiterin Annette Wier

Am gestrigen Dienstag tagte zum ersten Mal die Planungsgruppe Schulentwicklung „Längeres gemeinsames Lernen an der Gesamt- und Sekundarschule“ in den Räumen der Ganztagsrealschule Hoffmannallee.
Kleves Schulamtsleiterin Annette Wier fasst die Ergebnisse zusammen:

In der Gruppe sind Schulleitungen aller vom Wandel betroffenen Schulen in Kleve, Bedburg-Hau und Kranenburg , Schulsozialpädagogik, Förderschulleitungen, Schulamtsvertreter aller drei Kommunen, Dezernenten der Schulaufsicht Gesamtschule / Sekundarschule und eine Kollegin mit Sek. II Erfahrung vertreten.

Ab Januar wird die Arbeitsgruppe von Dr. Phillip, externer Schulentwickler, moderiert und in ihrer Arbeit unterstützt. Ein besonderer Schwerpunkt der AG wird dann auch die Beteiligung der Lehrerinnen und Lehrer über Workshops und die Vorbereitung der Anmeldung im Februar sein.
Der Verlauf der Sitzung war sehr gut und es war deutlich der Wille zu verspüren, konstruktiv miteinander arbeiten zu wollen.
Erste Ergebnisse liegen bereits vor:

Um bei den Eltern das notwenige Vertrauen in einen vollständigen Neustart von „länger gemeinsam lernen“ in Kleve und der Region zu schaffen, werden die Rahmenbedingungen für individuelles Lernen an beiden Schulen von Beginn an gemeinsam entwickelt und festgeschrieben. Dabei war für alle Beteiligten das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung in integrierten Lerngruppen von Klasse 5 -10 maßgebend.
Sekundarschule und Gesamtschule schließen dazu noch im Dezember 2011 einen Kooperationsvertrag ab, der sicherstellt, dass alle Schülerinnen und Schüler ein Recht auf den Besuch der Oberstufe der Gesamtschule - bei vorliegender Qualifikation - erhalten.
Der weitere Fahrplan gestaltet sich wie folgt:
Anfang Januar 2012 findet eine offene Kollegiumskonferenz mit allen Kollegien statt, die von der Schulentwicklung betroffen sind: Ganztagsrealschule Hoffmannallee; Wilhelm-Frede-Hauptschule, Rindern; St-Markus-Hauptschule Bedburg-Hau; Hanna-Heiber-Hauptschule, Kranenburg; Konrad-Adenauer-Hauptschule, Kellen.

Die Dezernenten der Bezirksregierung, Robert Pannasch und Heinz Gniostko sowie die Schulaufsicht von Haupt- und Realschulen werden in dieser Konferenz die Kollegien über die Arbeit und mögliche Wechsel in die neuen Schulformen informieren und schulfachliche und dienstrechtliche Fragen dazu beantworten. An beiden Schulen wird ein Anteil von ca. 30% der Stellen mit Lehrerinnen und Lehrern der Sekundarstufe II besetzt werden.
Im Januar wird der Arbeitsschwerpunkt der Planungsgruppe auf der Vorbereitung der Elterninformationsabende und des Anmeldeverfahrens für beide Schulen liegen.
Nach den Anmeldungen im Februar wird eine kommissarische Schulleitung beauftragt und das Gründungskollegium zusammengestellt werden.
Ab März wird dieses dann seine Arbeit als Steuergruppe aufnehmen und den kommenden Jahrgang 5 planen und gestalten.

Die Mitglieder der Planungsgruppe sind sich einig, dass in der Neuentwicklung der Schullandschaft sehr große Chancen für alle Kinder liegen. Dies wird durch die beiden „I“ in den Ratsbeschlüssen zum Ausdruck gebracht: Integriertes Arbeiten in beiden Schulen von Klasse 5 bis Klasse 10 und Inklusion von Anfang an.

Autor:

Lokalkompass Kleve aus Kleve

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