Caritas informiert: Raus aus der Schuldenfalle

Das Team der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle der Caritas informiert Klever Bürger über das Risiko der „Schuldenfalle“.
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  • hochgeladen von Verena Rohde

Anlässlich der diesjährigen Aktionswoche hat die Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV) alle Beratungsstellen aufgerufen, sich daran zu beteiligen.

So auch die Schuldner- und Insolvenzberatung des Caritasverbandes Kleve. Mitten in der Klever Innenstadt informierte das Team um Rita Fergen, komm. Leitung, die Bürger über ihre Arbeit. Die Gründe für eine Überschuldung sind vielfältig. Mehr als 50 % aller Bundesbürger sind verschuldet. Bundesweit sind etwa 6,7 Millionen Menschen über 18 Jahren davon betroffen.
Mehr als 40 % der überschuldeten Menschen klagen über Angstzustände, Depressionen oder Psychosen. Viele von ihnen befinden sich in der sogenannten „Schuldenfalle“ und fühlen sich dem Drängen der Gläubiger, den Vollstreckungsversuchen durch Gerichtsvollzieher oder Konten- und Gehaltspfändungen hilflos aus-geliefert.
Genau an dieser Stelle setzen die Mitarbeiter der Schuldner- und Insolvenzberatung an. „Wir nehmen uns in Beratungsgesprächen viel Zeit für die betroffenen Menschen und können konkrete Hilfe bieten. Unter anderem erstellen wir Gläubiger- und Forderungslisten, führen rechtliche Prüfungen der Forderungen durch, setzen uns für Stundungsvereinbarungen ein und führen Vergleichsver-handlungen mit Gläubigern“, weiß Rita Fergen vom Caritasverband.
Jeder Ratsuchende kann sich kostenfrei, anonym und vertraulich an die Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle, Arntzstraße 9 in Kleve, wenden. Kontakt: 02821 7209-220 oder c.sachinidou@caritas-kleve.de.

Autor:

Verena Rohde aus Kleve

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