Auf den Spuren von Robert Gilbert
Zeitreise durch ein bewegtes Jahrhundert

Der Chor "Die letzten Heuler" bei einer Aufführung.
  • Der Chor "Die letzten Heuler" bei einer Aufführung.
  • Foto: Reinhard Fehling
  • hochgeladen von Claudia Prawitt

"Zwischen Bar und Barrikade" heißt eine Revue, die der Kamener Komponist Reinhard Fehling anlässlich der 100. Wiederkehr des Endes des 1. Weltkriegs und des darauf folgenden Umbruchs hin zur Weimarer Republik komponierte. Sie wird am Sonntag, 17. Februar, um 18 Uhr in der Scharoun-Aula der Geschwister-Scholl-Gesamtschule aufgeführt.

Roter Faden ist das Leben Robert Gilberts (verkörpert vom Schauspieler Michael Kamp), der in Texten, Gedichten und Liedern ("Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh'n", "Das gibt's nur einmal, das kommt nicht wieder" oder "Irgendwo auf der Welt gibt's ein kleines Stückchen Glück") auf sein Leben zurückblickt. Gilbert war jüdischer Abstammung und ging im April 1933 ins Exil nach Österreich, später dann in die USA. 1949 kam er nach Deutschland zurück und siedelte 1954 schließlich ins Tessin über.

Im Vorfeld der Aufführung werden Literatur- und Musikkurse der Oberstufen der Geschwister-Scholl-Gesamtschule und des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums vom Komponisten Reinhard Fehling im Rahmen der Kursarbeit in die Thematik eingeführt.

Als Solist tritt der 27-jährige Holger Woltering (Bariton) auf, ebenso wie der Chor 'Die letzten Heuler' und eine Combo mit Trompete, Xylophon, Saxophon, Violine, Piano und Kontrabass.

Die Schüler erhalten die Tickets zu ermäßigten Preis über die Schulen. Für andere Interessierte kostet der Eintritt 15 Euro.

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