SPD-Sommerfraktion bei Remondis

Nachhaltigkeit wird groß geschrieben

Die SPD-Fraktion war am vergangenen Montag zum Abschluss ihrer Sommer-fraktionen im Lippewerk. Dort fand ein fruchtbarer und konstruktiver Themen-austausch statt. An den konstruktiven Gesprächen nahmen aus den Geschäfts-führungen der Remondis Gruppe Andreas Bankamp, Katrin Brenner, Silvio Löderbusch, Stephanie Kirstgen sowie Stefan Jonic teil. Viele Themen, die die SPD-Fraktion auf ihrer TO-DO-Liste hat bzw. in Arbeit sind, bekamen durch weitere Informationen und Einblicke in die Firmenphilosophie neue Akzente bzw. die Bestätigung, dass die Fraktionsthemen konsequent weiterverfolgt werden müssen.

Von dem Themenspektrum, das diskutiert wurde, möchte die Sommerfraktion erst einmal zwei Themen näher betrachten. Dies sind zum einen die weichen Standortfaktoren, die ein besonderes Gewicht für eine nachhaltige Stadtentwicklung besitzen und zum anderen das Remondis TetraPhos-Verfahren, das die Lücke zu einem nach-haltigen Stoffkreislauf schließt.

Zu den weichen Standortfaktoren gehören u.a. die Bereiche Kultur, Freizeit und Sport, Schul- und Kita-Angebote sowie ein gut durchdachtes ÖPNV-Netz und attraktive Wohnformen. Diese Faktoren sind gerade für Unternehmen so wichtig, weil sie ihre Mitarbeiter gerne vor Ort haben. Dies erspart lange Anfahrten, die oft ein Hindernis darstellen, sich zu bewerben und Fachkräfte sind nun einmal rar. Aber die Mitarbeiter schauen sich dabei genau die kommunale Infrastruktur an und da sind Plätze für die Kinderbetreuung ein MUSS. In diesem Kontext wurde auch über einen Betriebskinder-
garten in Kooperation mit anderen Unternehmen diskutiert. Einen Antrag zu diesem
Thema hatte die SPD-Fraktion vor der Sommerpause für den Jugendhilfeausschuss gestellt.

Damit die nachhaltige Stadtentwicklung ihren Namen verdient, ist auch ein gut durch-dachtes ÖPNV-Netz immens wichtig. Weniger Autos auf den innerstädtischen Straßen, bedeuten weniger Staus und eine weniger belastete Stadtluft. In Lünen kann davon allerdings keine Rede sein. Warum das größte Lüner Unternehmen seit Jahren um eine ÖPNV-Anbindung für ihre Mitarbeiter kämpfen muss, erschließt sich der SPD-Fraktion nicht. Dies ist aktuell Thema in den Ausschüssen und die Forderung der letzten Ratssitzung. Gefordert sind hier vor allem aber die politischen Vertreter in den VKU-Gremien. Die Rahmenbedingungen für eine Anbindung hat Remondis längst geschaffen.

Zur Nachhaltigkeit gehört auch das Recycling von Naturstoffen, Metallen, etc. Phosphor ist dabei eines der wichtigsten Nährstoffe für Pflanzen, Tiere und Menschen. Obwohl Phosphor häufig vorkommt, sind geeignete Abbaustätten zur Gewinnung rar. So liegt es nahe, einen alternativen Weg zur Phosphorgewinnung zu suchen. Remondis hat einen Weg gefunden und schließt den Kreislauf durch Phosphor-Recycling aus Klärschlamm. Das Remondis dafür vor zwei Jahren mit dem Green Tec Awards-Preis in der Kategorie Recycling & Ressourcen ausgezeichnet wurde, darf wohl noch einmal erwähnt werden. Dies innovative Verfahren wurde am Standort Lünen erforscht und entwickelt. Damit wird eine weitere Lücke des Stoffkreislaufes geschlossen und das Gebot der Nachhaltigkeit für die nachfolgenden Generationen erfüllt.

Petra Klimek

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