Die Folgen von gate ruhr auf AV 3/7 für die Bewohner von Marl Hamm

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In einer Hochglanzbroschüre wurde im Stadtplanungsausschuss die Machbarkeitsstudie für gut gate ruhr vorgestellt. Wieder gab grosses  Lob der Stadtspitze für dieses Projekt. Die Verkehrsanbindung wurde über den Klee gelobt. Die Folgen für die Anwohner in Marl Hamm werden allerdings erheblich sein. Das machte die Bürgerliste WIR für Marl im nachfolgenden Redebeitrag im Ausschuss deutlich.

Verkehrsprobleme nicht gelöst

Die Stadt Marl will das alte AV Gelände so schnell wie möglich erschliessen trotzdem die Verkehrsprobleme nicht gelöst sind. Das sind die
Verkehrsbewegungen auf der Karl Duisberg Strasse in Marl Hamm bis 2020 fahren laut Verkehrsgutachten 7370 Fahrzeuge, nach voller Inbetriebnahme von gate ruhr sollen dort bis zu 12230 Fahrzeuge in 24 Stunden fahren.
Das haben die Gutachter für die Verkehrsbelastung an der Karl Duisbergstr. in Marl Hamm berechnet, wenn kein Autobahnanschluss an der Hülsbergstr. kommt. Das bedeutet mehr Lärm und mehr Schadstoffbelasung und Stickoxide für die Anwohner. LKW fahren ja mit Diesel.

Wunschvorstellung Autobahnanschluss?

Die Stadt Marl ist nicht die Genehmigungsbehörde, deshalb sind diese Pläne erst einmal nur Wünsche die genannt werden um die Bürger zu beruhigen. Es gibt für Autobahnanschlussstelle zur A 43 mit Zufahrt über die Hülsbergstraße noch kein Planungsrecht. Der Verkehr muss über die Carl-Duisberg-Straße zur A 52-Anschlussstelle Marl-Hamm , laufen.
Die Planung und die Genehmigung eines Autobahnanschlusses dauert im Durchschnitt 15 und mehr Jahre. Bis dahin werden die Hammer und Sickingmühler Bürger mit erhöhten LKW Verkehr belastet. Die Zollvereinssiedlung und die Anwohner der Carl-Duisberg-Strasse werden von Verkehrslärm besonders betroffen sein. Die Bürger in Marl Hamm haben bisher schon reichlich Lärmbelastung, durch die Autobahn, durch die DB-Bahnstrecke. Jetzt bei dem vollen Betrieb von Metro fahren schon 1000 Lkw pro 24 Stunden durch Marl, ein erheblicher Teil fährt auf der Autobahn 52 durch Marl Hamm.

Das sind ja schöne Aussichten für die Bewohner in der Zollvereinsiedlung. Ein Anwohner schrieb mir:
Seit Ende November die üblen Gerüche von dem Rohstoffverwerter ALBA im  Chemiepark und jetzt diese tollen Aussichten auf noch mehr Abgase und Lärmdurch das geplante Gewerbegebiet "gateRuhr". Nimmt denn die Stadt keine Rücksicht mehr auf Ihre Bürger und Steuerzahler ?

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