Radler in Mülheim sind nicht zufrieden
Radwege in der Kritik

Radeln an der Ruhr - eine Freude. Radeln direkt in der Stadt - eher weniger. Foto: Archiv
  • Radeln an der Ruhr - eine Freude. Radeln direkt in der Stadt - eher weniger. Foto: Archiv
  • hochgeladen von Marc Keiterling

Der ADFC führte nun eine deutschlandweite Befragung der Radfahrer in allen Städten durch. Es wurden 27 Fragen zur Radwegegestaltung, Falschparkern, Sicherheit, Ampelschaltungen und Verkehrsführungen gestellt. In Mülheim beteiligten sich 416 Personen online.

Die Bewertung durch die Radler hat sich von der Note 4,0 auf 4,21 noch einmal etwas verschlechtert. Insgesamt hat sich die Bewertung bei 25 der 27 Kriterien um 0,1 bis 0,6 Punkte verschlechtert. Verbessert hat sich die Diebstahlsicherheit um 0,2 Punkte auf die Note 3,8. Die größte Verschlechterung mit - 0,6 gilt für das Kriterium "Fahrradförderung in jüngster Zeit" (Note 3,7 gegenüber 3,1 in 2016).
Im Städteranking ist Mülheim im Bundesschnitt von Platz 20 von 38 Städten in 2016 auf nunmehr Platz 29 von 41 gefallen, in NRW von Platz 6 auf 14 von jeweils 16 Städten der Größenklasse 100.000 bis 200.000 Einwohner. Bei den Kriterien, auf die die Stadt großen Einfluss hat, gibt es hingegen wieder mangelhafte Noten:
Fehlende Kontrolle von Falschparkern (5,1), Ampelschaltungen (5,2), Winterdienst auf Radwegen (5,1) und Führung an Baustellen (5,2). Selbst der Radschnellweg kann das schlechte Image des Radverkehrs in Mülheim nicht ausgleichen.

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