Debakel für die Uhlen

Da war die Welt noch in Ordnung. Vor dem Spiel spornten sich an und motivierten sich die Uhlenspieler gegenseitig.
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Das war ein rabenschwarzer Sonntag für das Herrenteam des HTC Uhlenhorst. Mit 1:8 gingen die Uhlen buchstäblich baden.

Am Samstag siegte der HTC Uhlenhorst vor 350 Zuschauern im heimischen Waldstadion mit 2:1 gegen den Mannheimer HC. Tobias Matania und Timm Herzbruch sorgten für eine 2:0-Führung, ehe die Mannheimer sieben Minuten vor Spielende noch zum 2:1-Anschlusstreffer kamen. Damit blieben die Uhlen auf Kurs für die Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft. Doch auch der Samstag wurde dann schon bitter für die Uhlen. Der Konkurrent um den 4. Platz, der Crefelder HTC, gewann gegen Spitzenreiter Köln mit 2:1 und hatte damit, genau wie die Uhlen, auch 34 Punkte erreicht.

Schlappe im Westderby

Am Sonntag gab der souveräne Spitzenreiter Rot-Weiß Köln im Waldstadion seine Visitenkarte ab. 450 Zuschauer wollten, trotz widriger Witterungsverhältnisse (am Sommeranfang), das ewig grüne Westderby mit erleben.
Bereits nach 5. Min. nahm das Debakel seinen Lauf. 1:0-Führung für Köln. Es fing an zu nieseln. In der 9. Minute ließ sich Kapitän Thilo Stralkowski davon aber nicht aus der Ruhe bringen und verwandelte einen 7-Meter-Strafstoß zum Ausgleich. Das war`s dann für die Uhlen. Mit dem stärker einsetzenden Platzregen brachen bei den Uhlen alle Dämme und bereits zur Pause lagen sie mit 1:3 zurück. Richtig schlimm wurde es nach der Pause. Nach katastrophaler Leistung stand es am Ende 1:8 für die Kölner.
Es blieb also bei 34 Punkten für den HTC Uhlenhorst. Glücklicherweise spielte der Crefelder HTC am Sonntag nur 1:1 gegen Mannheim. Doch der Punktgewinn reichte um die Uhlen zu überholen. Sie haben es nicht mehr in eigener Hand. Sie sind auf Ausrutscher der Konkurrenz Berliner HC (36 Punkte) und Crefelder HTC (35 Pkt.) angewiesen.
Die Entscheidung über die Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft am 4. und 5. Juli in Hamburg fällt somit erst am letzten Spieltag. Zwar haben die Uhlen zwei Auswärtsspiele, allerdings stehen mit dem Nürnberger HTC (am Samstag, dem 27. Juni) und dem Münchener SC (Sonntag 28. Juni) nicht die allerdicksten Brocken auf dem Programm. Der Crefelder HTC hat die gleichen Gegner, ebenfalls auswärts, an diesem Wochenende. Der Berliner HC hat zwei Heimspiele vor der Brust. Jedoch sind die Gegner der Club an der Alster und der UHC Hamburg (2. Platz). Es bleibt also spannend bis zum Schlusspfiff der diesjährigen Feldhockey-Bundesliga-Saison.

Autor:

Heinz Haas aus Mülheim an der Ruhr

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