Stadtarchiv zeigt Oberhausen im Wandel der Zeit
Von der Montanstadt zum Tourismusmagnet

Die Neue Mitte mit dem Centro hat wesentlich zum Strukturwandel beigetragen. | Foto: Neue Mitte Oberhausen/Hans Blossey
  • Die Neue Mitte mit dem Centro hat wesentlich zum Strukturwandel beigetragen.
  • Foto: Neue Mitte Oberhausen/Hans Blossey
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"Oberhausen – Aufbruch macht Geschichte Strukturwandel 1847–2040" ist die Ausstellung des Stadtarchives überschrieben, die am Sonntag, 23. Oktober, im Kleinen Schloss der Ludwig Galerie, Konrad-Adenauer-Allee 46, eröffnet wird und die dem Besucher anschaulich verdeutlicht, wie sich die Stadt im Laufe der Jahrzehnte entwickelt hat.

Die Schließung der Zeche Concordia in den Jahren 1967/68 markiert den Einbruch des Strukturwandels in Alltag und Bewusstsein der Oberhausener Stadtbevölkerung. Wirtschaftlicher und sozialer Wandel bestimmen jedoch die Stadtgeschichte seit der Erschließung der Lipperheide durch die Eisenbahn im Jahre 1847 bis heute. Und auch die Wirtschaftsgeschichte begreift den globalen Wandel seit 1750 – von der landwirtschaftlich geprägten Gesellschaft über das Industriezeitalter bis in die Dienstleistungsgesellschaft – als einen einzigen Vorgang, den Strukturwandel. In besonderer Weise prägen zwei Epochen erlebter Aufbrüche Oberhausen. Im „Strukturwandel 1.0“ von 1894 bis 1934 veränderte die Innenstadt ihr Gesicht. Am heutigen Friedensplatz traten öffentliche und private Dienstleistungen an die Stelle der Industrie. Im „Strukturwandel 2.0“, erhielt die Stadt mit Freizeit und Dienstleistungen in der Neuen Mitte Oberhausen ein neues wirtschaftliches Fundament. Aus der „Wiege der Ruhrindustrie“ wurde die „Tourismus-Hauptstadt des Ruhrgebiets“.
Die Ausstellung des Stadtarchivs zeigt mit Fotos, Karten, Zeitungen und weiterem interessanten Archivgut, aber auch mit Filmen und Interviews eindrucksvoll die Veränderungen im Stadtbild und im Empfinden der Bevölkerung. Der aktuelle Masterplan 4.0 für die Neue Mitte Oberhausen zeigt mögliche neue Veränderungswege der Stadt Oberhausen auf. Damit geht „Oberhausen. Aufbruch macht Geschichte“ 2022 über die erste Präsentation der Ausstellung im Jahr 2020 hinaus. 

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11–18 Uhr;Montags geschlossen, ebenso am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar 2023
Eintritt: kostenlos

Autor:

Karin Dubbert aus Oberhausen

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