Müllvermeidung
Mehrweg und Mülltrennung bei der Stadt

Die Plastikflut ist in aller Munde – vor allem in jenen, die sie nicht verursachen: den Bewohnern der Meere. Die EU hat bereits ein Verbot für Plastikteller, Trinkhalme und andere Wegwerfprodukte aus Kunststoff verabschiedet. 2021 tritt es in Kraft. Gerade erst lud auch Bundesumweltministerin Schulze Vertreterinnen und Vertreter von Handel und Industrie zum Plastikmüll-Gipfel nach Berlin.

Dem Plastikmüll-Problem begegnet jetzt auch die Ratsfraktion der GRÜNEN. Sie will einen Antrag einbringen, der sowohl die Verwendung von Mehrwegflaschen und -geschirr als auch die Mülltrennung in den Verwaltungsgebäuden vorsieht. Dies soll natürlich auch für Sitzungen der politischen Gremien und der Verwaltung gelten.
„Uns geht es nicht darum, den Beschäftigten der Verwaltung Vorschriften zu machen, was sie mit zum Dienst bringen, sondern wir wollen sie unterstützen, dass eine richtige Mülltrennung für sie überhaupt möglich ist“, begründet Fraktionssprecher Andreas Blanke die Antragsinitiative.

Nicht nur, dass fortan – was heute schon meist der Fall ist – auf Mehrweg bei der Stadt gesetzt werden soll, auch in den Gebäuden sind den Angestellten für die Mülltrennung geeignete Behälter zur Verfügung zu stellen. „Laut unseren Informationen, die wir von den Beschäftigten erhielten, ist dem nämlich nicht so“, erklärt Blanke.
„Außerdem schlagen wir vor“, so Norbert Axt, umweltpolitischer Sprecher, „dass geprüft werden soll, ob auch Glascontainer für städtische Bedienstete gut erreichbar sind. Neben der Vermeidung von Müll gilt noch immer das Gebot der Trennung.“ Immerhin lässt sich Altpapier bis zu fünfmal wiederverwerten und Glas quasi unendlich oft wieder einschmelzen. Damit liegt dessen Verwertungsquote bei 85 Prozent.

Autor:

Stefanie Schadt aus Oberhausen

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