Für mehr Lebensqualität

Unser Foto zeigt die Gründungsmitglieder des neuen Vereins, hintere Reihe von rechts nach links: Holger Eichstaedt (1. Vorsitzender), Petra Godzdz-Gebauer (2. Vorsitzende), Martina Hermann (Rechnungsprüferin), Christine Ahrens (Schriftführerin), Stefan Welbers (Kassenwart), Francesco Cavallo. Vordere Reihe von rechts nach links: Angelika Krietemeyer und Beate Berger.                                 Foto: privat
  • Unser Foto zeigt die Gründungsmitglieder des neuen Vereins, hintere Reihe von rechts nach links: Holger Eichstaedt (1. Vorsitzender), Petra Godzdz-Gebauer (2. Vorsitzende), Martina Hermann (Rechnungsprüferin), Christine Ahrens (Schriftführerin), Stefan Welbers (Kassenwart), Francesco Cavallo. Vordere Reihe von rechts nach links: Angelika Krietemeyer und Beate Berger. Foto: privat
  • hochgeladen von Klaus Bednarz

Am 26. September traf sich das Netzwerk Demenz zu einer Feierstunde im Neuapostolisches Seniorenzentrum, An der Guten Hoffnung 9. Anlass war der fünfte Geburtstag des Netzwerkes.

ob. Das Netzwerk Oberhausen ist ein freiwilliger Zusammenschluss verschiedener Berufsgruppen, die sich auf Grundlagen ihres professionellen Selbstverständnisses für eine angemessene Therapie, Pflege und Betreuung einsetzen.
Demenzerkrankte leben in ihrer eigenen Welt und zu der finden andere Menschen, selbst nahe Angehörige, nicht immer Zugang. Um Betroffenen und ihren Angehörigen als kundige Ratgeber zur Seite stehen zu können, wurde im Jahr 2007 das Netzwerk Demenz Oberhausen gegründet. Die Initiative ging damals von Dr. Friedrich-Wilhelm Elstermann von Elster, dem ehemaligen langjährigen Chefarzt der Geriatrie des EKO und Holger Eichstaedt von der Stadt Oberhausen aus.
Die am häufigsten gestellte Frage in den letzten Jahren nannte Holger Eichstaedt, auf Anfrage noch einmal: „An wen kann ich mich wenden, wenn ich Demenzsymptome bei einem Angehörigen bemerke?“
Darauf waren die Mitglieder des Netzwerks Demenz Oberhausen bestens vorbereitet. „Jetzt nach fünf Jahren intensiver Öffentlichkeitsarbeit können wir sagen: Unser Netzwerk funktioniert - wir können die Betroffenen wirklich auffangen und ihnen ein Teil der Belastung nehmen, die eine solche Diagnose natürlich immer mit sich bringt“, berichtete Petra Gozdz-Gebauer.
„Wir sind damals angetreten mit der erklärten Absicht, die Versorgung von Menschen mit Demenz in Oberhausen durch Vernetzung und Kooperation der Akteure in Oberhausen zu verbessern“, ergänzt Holger Eichstaedt.
Viele kleinere und größere Veranstaltungen folgten in den vergangenen Jahren. Alle mit dem Ziel, der Demenz in der Gesellschaft ein Gesicht zu geben. Über 60 engagierte ehrenamtliche Begleiter wurden vom Netzwerk Demenz Oberhausen in Zusammenarbeit mit dem Demenz-Servicezentrum Region westliches Ruhrgebiet ausgebildet.
Viele dieser Ehrenamtlichen begleiten heute Menschen mit Demenz zuhause, um betroffenen Angehörigen die Gelegenheit zu geben, einmal entspannen zu können.
Alle Referenten dieser Kurse brachten ihr fundiertes Fachwissen ehrenamtlich ein. Auch auf Wochenmärkten waren Mitarbeiter des Netzwerks Demenz Oberhausen ehrenamtlich als Ansprechpartner zu finden.
Der sensible Film „Eines Tages…“ mit Horst Janson und Annekathrin Bürger in den Hauptrollen wurde in der Lichtburg, in Kirchengemeinden und Pflegeheimen öffentlich aufgeführt, um sichtbare Beispiele zu geben, die in den anschließenden Diskussionen vertieft werden konnten.
Um die begonnene Arbeit noch zu verbessern, wurde jetzt nach fünf Jahren ein Verein gegründet zur Unterstützung der Netzwerkarbeit. Der Verein zur Förderung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz Oberhausen hat sich auf seine Fahnen geschrieben, intensiv mit dem Netzwerk Demenz Oberhausen gemeinsam daran zu arbeiten, dass die Diagnose Demenz erträglicher wird.
Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen sind Bürger der Stadt - sie sind Bestandteil der Gesellschaft. Sie gehören dazu.
Um dieses zu einer selbstverständlichen Sache zu machen wollen der Verein und das Netzwerk gemeinsam daran arbeiten, dass Oberhausen zur demenzfreundlichen Kommune wird.

Autor:

Klaus Bednarz aus Oberhausen

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