+++ Mit Videos +++ Unwetter-Bilanz Im Kreis Unna
Feuerwehr trotzt den Wassermassen in über 400 Einsätzen

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Die Rettungsleitstelle des Kreises Unna zählte bis zum Abend rund 320 Unwetter-Einsätze in Fröndenberg, 55 in Unna und 50 in Lünen.
In Selm brannte ein Dachstuhl. Am schwersten betroffen war die Stadt Fröndenberg/Ruhr: Knapp 240 Feuerwehrleute waren im Einsatz und sind es teilweise noch.

Neben der kompletten Freiwilligen Feuerwehr Fröndenberg helfen Kräfte aus Unna, Holzwickede, Menden, Kamen und Schwerte. Personen wurden durch das Unwetter nicht verletzt, die Sachschäden sind allerdings immens: Straßen wurden überflutet, Autos weggeschwemmt, Keller standen unter Wasser.

Land unter auf dem Hof der Firma Hillebrand.
  • Land unter auf dem Hof der Firma Hillebrand.
  • hochgeladen von Anja Jungvogel

Der Deutsche Wetterdienst hatte für den Sonntag bis zum späten Nachmittag eine Warnung vor extremem Unwetter (Stufe 4 von 4) herausgegeben.

Am Mittag war das Gewitter mit Starkregen aufgezogen. Der erste Hilferuf über die 112 aus Fröndenberg kam um 12.38 Uhr in der Rettungsleitstelle des Kreises Unna an. 
Die Unwetterzentrale meldete für Fröndenberg-Hohenheide einen Spitzenwert von 54,5 Litern Regen in einer Stunde.
Die Lage spitzte sich im Laufe des Abends zu, sodass Landrat Mario Löhr in der Nacht eine Großeinsatzlage ausgerufen hat und der Kreis Unna die Einsatzkräfte vor Ort unterstützen musste. 

Seniorenheim evakuiert

Schwerpunkt der Einsätze war der östliche Teil der Stadt: Dort lief ein Seniorenzentrum voll Wasser. Es musste evakuiert werden. Die Feuerwehr war die Nacht über vor Ort, um Wasser aus dem Gebäude abzupumpen. Besonders stark betroffen waren auch die Stadtteile Neimen, Warmen und Frohnhausen. Dort standen Straßen unter Wasser. Auch aufgrund der teilweise unterspülten Straßen gab es Sperrungen. Betroffen war auch eine Bahnlinie – der Bahnverkehr zwischen Fröndenberg und Wickede wurde eingestellt.

Hält der Deich? - Bericht hier!

Auch die freiwillige Feuerwehr Bergkamen wurde aufgrund des Unwetters zur Hilfe gerufen, das erste Mal um 13:37 Uhr.
In Folge des erhöhten Einsatzaufkommens in den westlichen Stadtteilen, wurden die Einheiten Weddinghofen, Oberaden und Heil zur Wachbesetzung alarmiert. Zwischen 13:40 Uhr und 16:30 Uhr wurden insgesamt 14 Einsätze mit 49 Feuerwehrleuten abgearbeitet.
Hauptsächlich mussten Keller leer gepumpt werden.

Folgebericht

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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