Gelungene Spendenaktion
"Tröste-Teddy" für Kinder in schwierigen Situation

Welche eine gelungene Aktion (v.l.): Markus Behrends (Kamener Feuerwehr), Ingelore Peppmeier (Beigeordnete Stadt Kamen), Christine Busch (Beigeordnete Stadt Bergkamen), Daniel Magalski (Redakteur Lüner Anzeiger) und Dietmar Luft (noch amtierender Leiter der Bergkamener Feuerwehr). Foto: Jörg Prochnow
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  • Welche eine gelungene Aktion (v.l.): Markus Behrends (Kamener Feuerwehr), Ingelore Peppmeier (Beigeordnete Stadt Kamen), Christine Busch (Beigeordnete Stadt Bergkamen), Daniel Magalski (Redakteur Lüner Anzeiger) und Dietmar Luft (noch amtierender Leiter der Bergkamener Feuerwehr). Foto: Jörg Prochnow
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Seinen Ursprung als Tröster hatte der niedliche Plüsch-Teddy bereits vor vielen Jahren in Norddeutschland. Ein Polizeibeamter nutzte das Stofftier im Dienst, um Zugang zu einem traumatisierten Kind zu erlangen.

von Jörg Prochnow

Kamen. Mittlerweile gehören die kuscheligen Tröster zur Ausstattung vieler Rettungswagen und Feuerwehrfahrzeugen. Auch im Kreis Unna setzt sich diese Idee seit einigen Jahren durch. Am Mittwoch lieferte Daniel Magalski, ehrenamtlicher Botschafter der Deutschen Teddy-Stiftung 200 Teddys direkt zur Feuer- und Rettungswache in Kamen. „Wenn Feuerwehr und Rettungsdienst mit Blaulicht und Martinhorn durch die Stadt fahren, dann sind Kinder ohne Ausnahme fasziniert. Sind sie aber selbst in irgendeiner Art betroffen, dann ist das eine ganz andere Geschichte“, erzählt Daniel Magalski, der selbst ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr Lünen tätig ist. Der Teddy baut Brücken, er hilft den Rettern beim ersten Kontakt mit den kleinen Patienten und beruhigt, wenn ein anderes Familienmitglied Hilfe braucht und die Kinder zusehen mussten oder nach einem Feuerwehreinsatz im Haus. Magalski:“ Bekommt ein Kind solch einen Teddy, ist dieser hinterher nicht irgendein Stofftier unter vielen. Er spielt vielmehr eine besondere Rolle im Leben des Kindes“. Verpackt sind die Teddys übrigens aus hygienischen Gründen in Folie, wenn sie im Einsatzfahrzeug mitgeführt werden.

Finanziert wird diese Aktion übrigens aus Spenden von Privatpersonen und Firmen. Auch der Stadtspiegel unterstützte diese Aktion in Kamen und Unna.
Die Deutsche Teddy-Stiftung gibt es bereits seit über zwanzig Jahren und ist an über sechshundert Standorten in ganz Deutschland vertreten. Nach Lünen, Werne und Selm sind nun auch Unna, Kamen und Bergkamen mit den Kuschel-Tröstern ausgerüstet.

Welche eine gelungene Aktion (v.l.): Markus Behrends (Kamener Feuerwehr), Ingelore Peppmeier (Beigeordnete Stadt Kamen), Christine Busch (Beigeordnete Stadt Bergkamen), Daniel Magalski (Redakteur Lüner Anzeiger) und Dietmar Luft (noch amtierender Leiter der Bergkamener Feuerwehr). Foto: Jörg Prochnow
Ingelore Peppmeier mit einem Teddy. Jeder der Teddys hat einen Zettel, mit dem das Kind Kontakt zur Deutschen Teddystiftung aufnehmen kann. Foto: Jörg Prochnow
Autor:

Lokalkompass Kamen/Bergkamen/Bönen aus Kamen

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