Regulärer OGS-Betrieb im Kreis Unna gut gestartet
Endlich wieder Betreuung im Klassenverband

Thorsten Schmitz (li.), Geschäftsführer der Bildung+Lernen gGmbH, und Fachbereichsleiterin Petra Schröder (re.) tauschten sich mit ihren OGS-Leitungen im Kreis Unna über die ersten Öffnungstage nach der Notbetreuung aus. Foto: Stefan Kuster/AWO Ruhr-Lippe-Ems
  • Thorsten Schmitz (li.), Geschäftsführer der Bildung+Lernen gGmbH, und Fachbereichsleiterin Petra Schröder (re.) tauschten sich mit ihren OGS-Leitungen im Kreis Unna über die ersten Öffnungstage nach der Notbetreuung aus. Foto: Stefan Kuster/AWO Ruhr-Lippe-Ems
  • hochgeladen von Anja Jungvogel

Kinder der OGS (Offene Ganztagsschule), erleben seit dieser Woche wieder ihren gewohnten Alltag. Seit Montag gelten wieder die regulären Betreuungszeiten.
„Alle der rund 1.100 OGS-Kinder konnten wiederkommen.“, sagt Petra Schröder, Fachbereichsleiterin bei der AWO-Tochtergesellschaft Bildung+Lernen und verantwortlich für die elf offenen Ganztagsschulen im Kreis Unna. Der Ablauf der ersten regulären Öffnungstage und die Einhaltung der Corona-Vorgaben waren Thema eines Austausches zwischen der Geschäftsführung und allen OGS-Leitungen.
„Wir haben an jedem Standort für die knapp zwei Wochen bis zu den Ferien eine passende Lösung gefunden“, so Schröder. Die Betreuung erfolgt im festen Klassenverband, um in den Klassenräumen die Abstandsregeln aufheben zu können. Sonst sind sie natürlich von allen einzuhalten. Die Schüler*innen gehen zum Beispiel in kleinen Gruppen zum Essen. „Sie verhalten sich sehr diszipliniert“, lobt Petra Schröder.
Die Betreuer*innen haben in den letzten Tagen und Wochen schon viele Spiele und Bastelideen vorbereitet und entwickelt, denn externe Anbieter*innen wie Vereine und Künstler*innen dürfen aktuell nicht in die OGS. Auch Fußball ist zumindest bis zu den Ferien gestrichen. Doch langweilig werde es den Kindern sicher nicht.
Das wird wohl auch für die Ferien gelten. Nach aktuellem Planungsstand sind alle offenen Ganztagsschulen zu den für die jeweilige Schule üblichen Zeiten geöffnet. Auch hier gilt: Externe Anbieter*innen von Freizeitaktivitäten erhalten keinen Zutritt. Zudem sind Ausflüge wie in den Tierpark oder ins Planetarium gestrichen. „Da wissen wir nicht, wie wir mit 30, 40 Kindern die Hygieneregeln einhalten könnten.“ Dafür sind andere Angebote geplant. „Wir schauen schon, dass wir es den Schüler*innen so richtig schön machen“, zeigt sich Petra Schröder zuversichtlich.

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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