Test negativ: Kontaktpersonen der 61-Jährigen sind nicht infiziert
Coronavirus-Patientin aus Unna ist wohlauf

Die Mediziner konnten aufatmen: Alle Testergebnisse auf das neuartige Virus sind negativ. Foto: Canva
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  • hochgeladen von Anja Jungvogel

Gute Nachrichten über die Coronavirus-Patientin aus Unna-Massen, die letzten Montag aus dem Krankenhaus in die häusliche Quarantäne entlassen werden konnte: Sämtliche Personen, die mit der Erkrankten in Kontakt getreten sind, scheinen nicht infiziert zu sein.
Die Testergebnisse auf eine mögliche Ansteckung verliefen bei allen vier Personen negativ. Die große Sorge um die Ausbreitung der Krankheit scheint in diesem ersten Fall im Kreis Unna gebannt zu sein.
Nachdem bei der 61-Jährigen das Coronavirus letzte Woche nachgewiesen wurde, hegten die Ärzte den Verdacht, dass auch der Ehemann, ein Familienmitglied, das im gleichen Haus lebt, und die behandelnden Mediziner sich eventuell angesteckt haben könnten. 
Die Testergebnisse sind jetzt da und allesamt negativ. Der Patientin selbst geht es gut und sie bleibt die nächsten zehn Tage noch in häuslicher Quarantäne. Klar ist allerdings immer noch nicht, wie die Frau sich anstecken konnte. Dazu wird weiterhin ermittelt. 

Ab morgen kann man sich testen lassen

Kreisdezernent Uwe Hasche hat übrigens noch eine Neuigkeit: "Das Kreis-Gesundheitsamt richtet ab Donnerstag, 5. März, zwei zentrale Stellen ein, an denen sich Menschen aus dem Kreis Unna auf das Coronavirus testen lassen können. Ein Test ist nach voriger Absprache mit dem Hausarzt und nach Anmeldung möglich. Die beiden Stellen befinden sich Gesundheitsamt in Unna und dem Kreishaus in Lünen." 

Wann sollte man sich testen lassen?

Fieber, Gliederschmerzen oder Halskratzen könnten zum einen Anzeichen einer Erkältung oder Grippe sein, zum anderen aber auch erste Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus darstellen.
Nach Empfehlung des Robert-Koch-Instituts sollten Proben aus den oberen und unteren Atemwegen entnommen werden. Das bedeutet also ein Nasen-Rachen-Abstrich oder aber eine Probe des ausgehusteten Rachenschleims. Diese werden molekularbiologisch im zuständigen Labor auf das Virus untersucht. Genutzt wird das so genannte Polymerase-Kettenreaktion-Verfahren (PCR). Das Testergebnis liegt nach maximal fünf Stunden vor. Allerdings müssten zusätzlich die Transportzeiten der Proben berücksichtigt werden. Entwickelt wurde dieser Corona-Schnelltest In Berlin.
Hier gehts zum Ursprungsbericht!

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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