Doris Sponheimer

Beiträge zum Thema Doris Sponheimer

Kultur
unreifes Früchtchen
2 Bilder

Dich - will ich schmecken ...

Wild bist du. Verlockend. Möchtest über meine Lippen huschen. Meine Zunge soll deine zarten Nüsschen spüren, sich von deinen feinen Härchen kitzeln lassen. Du bist eine frühreife Verführerin. Es fällt schwer, deinen Reizen zu widerstehen. Deinem Duft zu entfliehen. Jedoch ...   Zu früh an dir vergangen, wird aus dem Genuß ein saures Vergnügen. Es heißt zu gehen. Zu warten, bis du reif bist. Reif genug für mich. Mein Mund wartet auf die Hochzeitsnacht ....  Text und Bildbearbeitung by Doris...

  • Düsseldorf
  • 10.07.15
  • 2
  • 6
Kultur
Geschenk zum 99. Raupentag für meinen Herzallerliebsten

Eine kleine Dackelgeschichte

Verschlafen rieb Waldi über seine rehbraunen Augen. Irgendetwas oder Irgendwer hatte ihn geweckt. So musste sich Dornröschen gefühlt haben, als sie aus ihrem hundertjährigen Schlaf erwachte. Blinzelnd schaute er umher. Erschreckt riss er seine Augen auf. Das durfte doch nicht wahr sein. Er lag in einem Karton, der einen muffigen Gestank verströmte. Waldi musste kräftig niesen. Das war nichts für seine empfindliche Dackelnase. Er reckte und strecke sich, richtete sich zu seiner vollen Größe auf...

  • Düsseldorf
  • 12.02.14
  • 4
  • 1
Überregionales
Für Roger

Finni, die Geburtstagsmaus

Witternd hob das braungraue Felltierchen seine rosafarbene Spitznase in den Abendwind. Die zarten Schnurrhaare vibrierten wie Silberfäden und das kleine Schnäuzchen war leicht geöffnet. Die stecknadelkopfgroßen Kohleäuglein funkelten wie schwarze Diamanten und die runden Mäuseohren glichen Satelittenschüsseln. Finni sondierte die Lage. Sie hatte noch einen weiten Weg vor sich und musste sich sputen. Bis Mitternacht blieb ihr noch Zeit. Sie war in geheimer Mission unterwegs und durfte sich durch...

  • Düsseldorf
  • 11.12.13
  • 1
  • 2
Kultur
der Jojo-Bär - das Geschenk für meinen Herzallerliebsten zum 8. Kennenlerntag

Kopfüber

Im Frühling vor acht Jahren trat mir das Leben gehörig in mein Hinterteil, bei der Angriffsfläche ja auch kein Wunder. Scherz beiseite. Lustig fand ich meine Lage damals nicht. Ehe gescheitert. Gesundheitlich stark angeschlagen. Mein beruflicher Neustart durch diese Umstände missglückt. Kurz vor meinem neunundvierzigsten Geburtstag war ich gezwungen zu springen. Ich fühlte mich wie auf dem Zehnmeterturm, auf den ich im Alter von dreizehn Jahren geklettert war, um mich mutig in das darunter...

  • Düsseldorf
  • 12.11.13
  • 5
  • 6
Überregionales
mein Mann und mein bester Freund Roger
3 Bilder

Wir sind ...

Schiefer und Klinker, bergische Höhen und niederrheinische Tiefebene, schroffer Fels und rauchblaue Ostee, Herbstnebel und Sommersonne, Wupper und Rhein, Gossenpoet und Geschichtenerzählerin, Burg und Zugbrücke, Ritter und Prinzessin ... trotz aller Unterschiede gedeiht unsere Liebe auf einem gemeinsamen Boden, gedüngt durch Freiheit, Vertrauen und Freundschaft, besiegelt vor sechs Jahren vor der Standesbeamtin in der Denklinger Burg mit einem: „Ja, das will ich“ immer noch und immer...

  • Düsseldorf
  • 05.10.13
  • 5
  • 1
Kultur

Hauchzartes

Heute war Freitag. Waschtag. Er war darauf programmiert. Wie der 60 Grad-Knopf der Maschine. Mechanisch räumte Uwe Socken und Unterwäsche in die geöffnete Luke, füllte Pulver in die Kammer, drehte die Wasserzufuhr auf, schloss die Tür und drückte die Starttaste. Nichts rührte sich. Absolute Stille. Kein Rauschen einlaufenden Wassers war zu hören. Uwe starrte minutenlang auf das blinde Glasauge seines verstaubten Gegenübers, das seine besten Jahre längst hinter sich hatte. Er rang mit der...

  • Düsseldorf
  • 01.03.13
  • 1
Kultur
Das Jagdschlösschen und die Burg in Krefeld-Linn
3 Bilder

Krefeld - meine Liebe zu Dir

Dort liegt sie in der niederrheinischen Tiefebene, an der linken Seite meines geliebten Flusses. Eine kreisfreie, mittelgroße Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf. Sie gliedert sich in neun Stadtbezirke und neunzehn Stadtteile. Ein Römerkastell des heutigen Stadtteiles Gellepp, aus dem 1.Jahrhundert nach Christi und verschiedene römische Bauten, belegen den historischen Ursprung. Am 1. Oktober 1373 erhielt der Ort „Crefeld“ unter Kaiser Karl IV Stadtrechte. Gerne erinnere ich mich an die 600...

  • Düsseldorf
  • 03.02.13
  • 2
Kultur

Nachtgedanken

Manchmal fühl ich mich verdammt allein. Nicht nur allein. Nein, auch einsam. Da ändert auch die Tatsache nichts daran, dass ich mit Mann und Hund lebe. Es sind Stunden wie diese, in denen ich meine Gedanken nicht teilen kann. Ich weiß nicht, ob es hilft, sie zu formulieren, aufzuschreiben. Ich tue es einfach. Mitten in der Nacht. Morgens um halb Drei. Im Radio, dass ich über unseren Fernseher im Wohnzimmer höre, läuft auf einem meiner Lieblingssender NDR 1 Welle Nord eine Mischung aus Oldies,...

  • Düsseldorf
  • 05.11.12
  • 2
Kultur
Bildquelle: pandi  / pixelio.de

Bärentöter

Gestern Nacht, nachdem ich meine Schmerztropfen geschlürft hatte und den widerlichen Geschmack nicht quitt wurde, überfiel mich Schnöppsucht. Die gleichmäßigen Atemzüge meines Herzallerliebsten neben mir, die nur vom Geschorchel unseres Dackels unterbrochen wurden, verrieten mir, dass mein Schnuckiputz bereits im Schlaf die noch nicht abgearbeiteten Fußballplätze im Groundhopping-Informer besuchte. Ich überlegte laut, welche Süßigkeiten meine geschädigten Geschmacksnerven wieder friedlich...

  • Düsseldorf
  • 13.10.12
  • 1
Kultur
Geweihte Nacht

Geweihte Nacht - meine Gedanken zur Weihnacht

Bittere Kälte, Frost und Schnee, vereiste Straßen unter Brücken und Unterführungen, in Parks und Einkaufspassagen, auf dem Asphalt Menschen, Kreaturen der Nacht, dem Tod näher als dem Leben bewegungsunfähig, zusammengekauert, dem Rausch ergeben, Vergessen in Krankenhäusern, Hospizen, Pflegeheimen und Nervenkliniken Schwersterkrankte an Körper und Geist, Hoffnungslos, Komapatienten, Lebensunfähig - den seidenen Faden halten, solange es geht oder aufgeben, für immer Augen schließen hinter Mauern,...

  • Düsseldorf
  • 20.12.11
  • 3
Kultur
Doris singt
3 Bilder

O du fröhliche ... - der Tag, der mein Weihnachten veränderte

Wie liebte ich als Kind die Vorweihnachtszeit. Das Flackern der Kerzen auf dem Adventskranz, in deren Flammen ich gerne Tannennadeln verkokelte. Sie brannten besonders gut, wenn ich sie vorher in das flüssige Wachs der Kerzen tauchte. Wurde ich erwischt, hielt mir meine Oma eine gehörige Strafpredigt, die mich nur kurzzeitig von meinen Schandtaten abhielt. Den Duft der Bratäpfel, gefüllt mit Persipan und Nüssen, die mein Vater auf dem gusseisernen Kohleofen in unserem Wohnzimmer zubereitete....

  • Düsseldorf
  • 16.12.11
  • 8
  • 1
Kultur

Meisheiten - Für Dich! Für Heute! Für immer!

Der Winter stand auf dem Kalender, wenn er sich auch verspätet zeigte. Der lichte Tag wurde durch das Dunkel der Nacht in seine Grenzen gewiesen. Graue Wolkenfelder, vereiste Autoscheiben, Graupelschauer und erste Schneefälle zeugten von der kalten Jahreszeit. Weihnachten stand vor der Tür. Ein neues Jahr. Er stand mit hängenden Schultern am Fenster und starrte hinaus. Mit stumpfem Blick aus blaugrünen Augen. Seine Stimmung spiegelte sich in dem stürmisch kalten Grau vor dem schmutzigen Glas....

  • Düsseldorf
  • 11.12.11
  • 16
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