CDU will für Velbert im Kreistag wirken

Mit dem  „Zugpferd“  Landrat Thomas Hendele (rechts) gehen die sechs Velberter  CDU-Kandidaten für den Kreistag selbstbewusst in die anstehende Kommunalwahl (von links): Sybille Schettgen,  Bernd Tondorf, Carola Rotert, Torsten Cleve, Marc  Kammann und Alexandra Gräber.Foto: Bangert
  • Mit dem „Zugpferd“ Landrat Thomas Hendele (rechts) gehen die sechs Velberter CDU-Kandidaten für den Kreistag selbstbewusst in die anstehende Kommunalwahl (von links): Sybille Schettgen, Bernd Tondorf, Carola Rotert, Torsten Cleve, Marc Kammann und Alexandra Gräber.Foto: Bangert
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Die CDU geht sehr souverän in die anstehende Wahl zum Kreistag.

„Ich denke, die Menschen sind mit der CDU und dem Landrat in den vergangenen Jahren gut gefahren“, gibt sich Thomas Hendele selbstbewusst, der seit 15 Jahren dem Kreistag und der Kreisverwaltung vorsteht.
Gerne führt der 61-Jährige seine Erfolge an: „Seit dem 1. Januar 2008 ist der Kreis Mettmann schuldenfrei, das hat den Städten jede Mengen Zinsen erspart. Der Kreis Mettmann ist überhaupt der wirtschaftlich erfolgreichste in Nordrhein-Westfalen. Uns ist es gelungen, die Kreisumlage um 5,5 Prozent zu senken, ein wichtiger Beitrag, auch zur Sanierung des Velberter Haushaltes. Diese nachhaltige Finanzpolitik wollen wir weiterführen.“

Die Berufskollegs bezeichnet Hendele als „Erfolgsmodell“, bei der Inklusion sei der Kreis Mettmann weiter als andere: „Nach dem 1. August haben die Eltern die Wahlfreiheit, ob Kinder mit Förderbedarf in eine Regel- oder in eine Förderschule gehen. Darüber hinaus haben wir ein fantastisches Netz der sozialen Sicherung“, findet der noch amtierende Landrat und sieht es als Verpflichtung an, dass mehr Menschen künftig im Alter zu Hause gepflegt werden sollen.

Die sechs Kandidaten, die für die Union wieder in den Kreistag einziehen möchten, verweisen auf das Erreichte in den letzten fünf Jahren: „Der Panoramaradweg wird sehr gut angenommen“, stellt Alexandra Gräber fest, die allerdings den Pflegezustand in Wülfrath bemängelt: „Das muss aus einer Hand geschehen“, fordert sie, die sich darüber hinaus freut, dass mit der Vervollständigung des Neanderlandsteigs eine weitere Attraktion ausgebaut wird.

Als Landwirt ist Marc Kammann der Flächenverbrauch ein Dorn im Auge. „Da muss es intelligente Lösungen geben, Ansätze dafür sind da.“ Außerdem möchte er sich dafür einsetzen, dass endlich ein Reitwegenetz ausgebaut wird.
Sybille Schettgen, die sich mit Sozial- und Gesundheitspolitik beschäftigt, freut sich, dass es nach langen Verhandlungen gelungen ist, die Jobcenter personell besser auszustatten. Daneben macht sie auf „Lot jonn“ aufmerksam, ein Bewegungsprogramm für Kinder: „Ein Erfolgsprojekt, das von Kindergärten auf die Schulen ausgeweitet wurde.“

Bernd Tondorf engagiert sich besonders für Schule, Behinderte und Jugendliche. „Der Schwerpunkt, den ich mir gegeben habe, ist alles, was mit der Inklusion zu tun hat. Dazu gehört auch die Betreuung und Pflege von Senioren. Das, was da auf uns zu kommt, ist mit Geld nicht zu bezahlen, da müssen neue Strukturen geschaffen werden.“ Carola Rotert möchte beim Thema Inklusion, dass die Eltern das Beste für ihr Kind erhalten. Daneben ist die Wirtschaftsförderin stolz darauf, dass Velbert und Heiligenhaus dank der Anschubfinanzierung Hochschulstandort geworden sind. „Die Unternehmen haben einen direkten Zugriff auf Fachkräfte.“
Die Vernetzung von Schule und Ausbildung ist Torsten Cleve ein besonderes Anliegen: „Schülerlabore sind ein großes Thema, da ist großer Bedarf, es müssen mehr davon geschaffen werden.“

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