Wie fühlt sich ein "Inklusions" Kind?

Es kommt in die Klasse, es wird von allen Mitschülern als Mitglied akzeptiert! Es spielt in den Pausen mit den Mitschülern und hat seinen Spaß!
Im Unterricht gehen aber die Probleme los! Der Lehrer unterrichtet z. B. Mathematik! Das inkludierte Kind versteht nichts! Die Mitschüler haben keine Probleme und lösen ihre Aufgaben. Nur das „Förderkind“ scheitert an den einfachsten Aufgaben! Selbst wenn der Lehrer an die anderen Schüler Aufgaben verteilt, um sich um das Kind zu kümmern, wird es nur die „leichten Aufgaben“ lösen können. Es fehlt das Grundwissen und alle Förderhilfen liegen immer weit unter dem Niveau der Klasse! Somit kommt das Inklusionskind immer in eine Sonderrolle! Auch Hilfen von Mitschülern und Lehrern sind immer unterhalb des normalen Unterrichtsinhaltes! Daher sind Lehrer, Mitschüler und Eltern frustriert.
Das vom Gesetzgeber ausgehandelte Gesetz ist sicher gut gemeint, nur fehlen die entsprechenden Voraussetzungen! Wenn die Lehrer jahrelang darum kämpfen, dass Fachniveau beizubehalten, fehlen die Kenntnisse, um ein Kind zu beschulen, dass auf einem geringeren Niveau zu beschulen ist.
Dabei hat es schon immer körperbehinderte Schüler gegeben. Über deren Handikap wurde nie Aufhebens gemacht. Es wurde zur Kenntnis genommen und darauf von allen Beteiligten Rücksicht genommen. Hier war die Inklusion selbstverständlich! Nun werden aber spezielle Kenntnisse benötigt, die ein für die entsprechende Schulform ausgebildeter Lehrer und Erzieher gar nicht hat.
Erst wenn durch Fortbildungen und entsprechender Ausstattung die Schulen vorbereitet sind, kann eine sinnvolle Förderung erfolgen! Dabei ist es aber notwendig, dass alle Lehrer eine Weiterbildung durchlaufen haben! Es ist also ein Projekt, was einen längeren Zeitraum benötigt! So wie es im Moment läuft, kann es nicht funktionieren!
Gebt den Inklusionskindern eine Chance, so, wie es jetzt angedacht und durchgeführt wird, erleben alle beteiligten Personen nur Frustrationen!

Autor:

Frank Benesch aus Velbert

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