KfW und BAFA nehmen Anträge entgegen
Förderung für energieeffiziente Gebäude wieder aufgenommen

Es können wieder Förderanträge für die energieeffiziente Sanierung von Gebäuden und Neubauten im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gestellt werden.
  • Es können wieder Förderanträge für die energieeffiziente Sanierung von Gebäuden und Neubauten im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gestellt werden.
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Nach dem plötzlichen Antrags-Stopp im Januar können jetzt wieder Förderanträge für die energieeffiziente Sanierung von Gebäuden und Neubauten im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gestellt werden - auch im Kreis Mettmann.

Peter Wobbe-von Twickel, Koordinator von ALTBAUNEU im Kreis Mettmann: „Die Neubauförderung des Effizienzhauses 55 wurde zwar endgültig eingestellt." Seit April ist es aber wieder möglich, bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Förderanträge für die Neubauförderung für Effizienzhäuser 40 zu stellen.

Informationen zu den Programmen der KfW erhält man im Internet unter: https://www.kfw.de/kfw.de.html

Das Bundeswirtschaftsministerium hat bekannt gegeben, dass die bisherige Neubauförderung im Programm EH 40-Nachhaltigkeit (EH/EG 40 NH) mit anspruchsvolleren Konditionen fortgeführt wird. Das Programm EH/EG 40-Nachhaltigkeit ermöglicht eine Neubauförderung nur noch in Kombination mit dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG). Das QNG ist bereits seit Mitte 2021 optionaler Teil der BEG und wird nun verpflichtend.

Einzelmaßnahmen werden gefördert

Auch Einzelmaßnahmen zur energetischen Sanierung werden weiterhin im Rahmen des BEG vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle einschließlich Fenster sowie für die Installation bestimmter Heizungstechnik kann man hier geeignete Förderprodukte finden: https://www.bafa.de/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/Sanierung_Wohngebaeude/sanierung_wohngebaeude_node.html

„Klimafreundliches Bauen“

Bis Januar 2023 soll das neue Förderprogramm „Klimafreundliches Bauen“ fertiggestellt werden. Dabei ist es ein Ziel, das Qualitätssiegel für nachhaltiges Bauen weiterzuentwickeln. Hierbei liegt der Fokus verstärkt auf den Treibausgas-Emissionen im Lebenszyklus der Gebäude.

Weitere Informationen finden sich auf den Internetseiten von ALTBAUNEU unter: www.alt-bau-neu.de/kreis-mettmann

Der Kreis Mettmann ist Mitglied im landesweiten Netzwerk ALTBAUNEU. Energieeffizienz und der Einsatz von erneuerbaren Energien bei der Sanierung von Altbauten sind zentrale Themen des Netzwerks.

Autor:

Lokalkompass Niederberg aus Velbert

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