Gefährliche Situation

Kürzlich ist mir eine Frau begegnet, die mehr als nur einen Schutzengel bei sich hatte. Auf schneeglatter Straße stand ich an einer Velberter Ampel, vor mir noch ein weiteres Fahrzeug. Von links überquerte die sehbehinderte Frau den Fußgängerüberweg, allerdings zeigte die Ampel für sie rot an. Der Fahrer vor mir hatte wohl den selben Gedanken wie ich und blieb - trotz grünen Signals - erstmal stehen, um die Situation weiter im Auge zu behalten. Und tatsächlich: Mit ihrem langen Blindenstock überquerte sie auch den zweiten Teil des Fußgängerüberwegs, der in der Mitte durch eine Verkehrsinsel abgetrennt ist. „Wenn keine Blindenampeln mit entsprechendem Signal vorhanden sind, richten sich Sehbehinderte nach ihrem Gehör“, erklärte mir dazu Tamara Ströter vom Blinden- und Sehbehindertenverein für den Kreis Mettmann. „Da die Autos standen, ging sie wohl davon aus, dass sie losgehen kann.“ Eine lebensgefährliche Situation, wie Ströter weiß. Umso wichtiger sei es, dass sich Sehbehinderte als solche zu erkennen geben, entweder mit Hilfe eines langen Stocks oder mit Armbinde. „Das kann Leben retten“, so Ströter.

Autor:

Miriam Dabitsch aus Velbert

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