Landesliga: Wieder einmal Torfestival am Stadtgarten
Drei-Tore-Vorsprung verspielt

Wie geht so etwas? scheint sich DJK-Goalgetter Kamil Kokoschka zu fragen. Nach 20 Minuten 3:0 geführt und doch verloren. Foto: Peter Mohr
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Hätte Aufsteiger DJK Wattenscheid nicht den Klassenerhalt schon sicher, dann wäre es am Sonntag ein Spiel zum Haareraufen gewesen. Gegen Buer verspielte die Bali-Elf einen Drei-Tore-Vorsprung. Der VfB Günnigfeld kam in Hilbeck mit 0:4 unter die Räder.

Nichts wurde es mit dem von Günnigfelds Trainer Sascha Wolf erhofften zweiten Sieg gegen Hilbeck, nachdem man vor zwei Wochen im Nachholspiel der Vorrunde mit 3:2 gewonnen hatte. Der VfB-Coach ist um seine Aufgabe beim als Absteiger bereits fest stehenden Team von der Kirchstraße wahrlich nicht zu beneiden. Auflösungserscheinungen sind schon seit einigen Wochen in Günnigfeld festzustellen. Am Sonntag musste Wolf mit einem zusammen gewürfelten Rest auf die rund 70 km lange Reise gehen. Mit Dijar Dilek und Marvin Missun standen lediglich zwei Stammspieler aus der Vorrunde auf dem Feld. Bezeichnend für die Misere, dass Keeper Nico Schneider in der zweiten Halbzeit sogar als Feldspieler einspringen musste.
Wieder einmal hohen Unterhaltungswert bot die Partie der DJK am Stadtgarten gegen den SSV Buer, doch wieder nicht mit gutem Ende für die Hausherren, die wiederholt in dieser Saison einen deutlichen Vorsprung aus der Hand gegeben haben und damit nun die eigene Erfolgsserie der letzten Wochen jäh stoppten.
Dabei hatte die DJK – ohne die verletzten Jonas Borin und Julian Kaczmarek – losgelegt wie die Feuerwehr. Nach glänzender Vorarbeit von Kamil Kokoschka und Marvin Fahr (Kopf) traf Timo Farris bereits in der 7. Minute zur Führung. Vier Minuten später ein Traumpass von René Löhr auf Kamil Kokoschka – und es stand 2:0. Nicht weniger schön der dritte Treffer: vorbereitet von Kamil Kokoschka und Timo Farris, vollendet von Marvin Fahr. Da waren gerade einmal etwas mehr als zwanzig Minuten gespielt, und die DJK schien den Gegner nach allen Regeln der Kunst an die Wand zu spielen. Der „Knacks“ dann nach einer guten halben Stunde, als die Gäste ihren ersten gefährlichen Angriff gleich mit einem Treffer abschließen konnten. Kurz vor dem Pausentee kam Buer durch einen direkt verwandelten Freistoß auf 2:3 heran.
Im zweiten Durchgang lieferten sich beide Team einen Schlagabtausch mit offenem Visier und Chancen auf beiden Seiten. René Löhr scheiterte zweimal am Aluminium, die Gäste machten es in der 61. und 83. Minute besser und trafen ins Schwarze. Ärgerlich aus Sicht der Hausherren, aber ganz sicher nicht entscheidend für die Niederlage, dass Schiedsrichter Julian Weymann aus Dortmund in den letzten zwanzig Minuten völlig den Faden verlor, etliche Fouls ungeahndet ließ und auch ein ziemlich eindeutiges Handspiel im SSV-Strafraum ignorierte.
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