Landesliga: Auch für DJK wird es wieder ganz eng
Völlig die Ordnung verloren

Das Unheil nimmt seinen Lauf. Wenige Augenblicke später führte Kemminghausen mit 1:0. Foto: Peter Mohr
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Nein, das war kein Wochenende für die beiden Wattenscheider Landesligisten. Sowohl der VfB Günnigfeld als auch die DJK Wattenscheid kassierten Heimniederlagen. Während für den VfB der Abstieg unabwendbar ist, hat sich die Stadtgarten-Elf jetzt auch wieder in die Bredouille gebracht.

Eine Woche nach dem torlosen Remis in Resse hielt Tabellenschlusslicht VfB Günnigfeld das Heimspiel gegen den Hombrucher SV über weite Strecken offen. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff schickte Schiedsrichter Skudlapski nach einer Rangelei Marvin Missun und einen Gästespieler vom Feld.
Die Hombrucher kamen augenscheinlich mit dem „mehr“ an Platz besser zu recht, denn in den letzten zehn Minuten schnürte Angreifer Schrade einen Dreierpack und lässt die Günnigfelder Hoffnungen auf eine „Wende“ gegen Null sinken.
Auch Nachbar DJK Wattenscheid muss sich nun in Sachen Klassenerhalt noch richtig strecken. Die Stadgarten-Elf kassierte nach einer sehr zerfahrenen und äußerst kampfbetonten Partie eine 0:2-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten VfL Kemminghausen. In einem an Höhepunkten armen Spiel stand im ersten Durchgang Keeper Niklas Berressen im Mittelpunkt. Zunächst brachte er einen Gästestürmer (36.) zu Fall, ohne dass der Schiedsrichter eingriff, dann parierte er 90 Sekunden vor dem Pausenpfiff glänzend in einer 1:1-Situation gegen einen Angreifer.
Nach dem Seitenwechsel hatte zunächst die DJK die besseren Chancen. Timo Farris' Freistoß landete am Aluminium (52.) und Maurice Szcesny (54.) jagte das Leder in aussichtsreicher Position über den Kasten.
Nach einer Stunde nahm das Unheil seinen Lauf. Nach einem weiten Ball verlor Matthias Kaiser das Laufduell, und bei Ersoys Schuss ins kurze Eck sah Torwart Niklas Berressen auch nicht gut aus. Vier Minuten später machte der Keeper mit einer tollen Parade seinen Fehler wieder wett und hielt die DJK im Spiel.
Aber nach dem Rückstand ging die Ordnung im Team völlig verloren, und acht Minuten vor Schluss traf erneut Ersoy für das Team aus dem Dortmunder Norden, bei dem Ex-Nationalspieler Kevin Großkreutz engagiert mitfieberte.
Bei einem Zusammenprall mit Torwart Niklas Berressen verletzte sich ein Gästespieler und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. In der daraus resultierenden üppigen Nachspielzeit gelang Marco Gruner (nach Flanke von Kamil Kokoschka) per Kopf noch der Anschlusstreffer.

Fotos vom Stadtgarten

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