Pilzbefall: Kastanien an der Marienstraße müssen weichen

Die Anwohner der Marienstraße bedauern die Fällmaßnahmen, da die Kastanien maßgeblich zu einem schöneren Straßenbild beigetragen haben.
  • Die Anwohner der Marienstraße bedauern die Fällmaßnahmen, da die Kastanien maßgeblich zu einem schöneren Straßenbild beigetragen haben.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Lauke Baston

Aktuell wurden an der Marienstraße 25 Kastanien gefällt. Grund dafür ist ein Pilzbefall, der nicht zu stoppen ist.

Das Umwelt- und Grünflächenamt hat im Jahr 2012 erstmals in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte und im Ausschuss für Umwelt, Ordnung Sicherheit und Verkehr über ein neues Schadbild an Kastanien berichtet.
Hier sind bei augenscheinlich vitalen Bäumen verschiedene Pilzfruchtkörper festgestellt worden. Es handelt sich um den Austernseitling und den Samtfußrübling. Diese Pilze siedeln sich in der Regel nur an abgestorbenem Holz an.
Eine der Hauptursachen für die Erkrankung ist die Pseudomonas-Rindenkrankheit
Es ist seinerzeit ein Befall an 75 rot blühenden Kastanien festgestellt worden.
Eine erneute Überprüfung aller rot blühenden Kastanien im September 2015 ergab dass inzwischen weitere 86 Straßenbäume befallen sind.
Der Befall dieser Krankheit ist zurzeit nicht zu stoppen.
Die befallenen Bäume wiesen auch hier in der Vergangenheit eine bisher gute Vitalität auf.

Die Vorlage zu den Baumpflegemaßnahmen (Fällmaßnahmen) auf öffentlichen Grünflächen für das Winterhalbjahr 2015/ 2016 ist hier einsehbar.

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