Was ich in meinem Praktikum bis jetzt gelernt habe
Mein Schülerpraktikum

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Ich mache momentan ein zweiwöchiges Praktikum beim Weseler und habe bis jetzt schon ziemlich viel gelernt. Was genau, das ist erfahren sie im folgenden Text. 

Vorstellung

Viele Menschen haben ein ganz falsches Bild von der Redaktions-Arbeit. Die meisten stellen sich das so vor wie in der Kinderserie "Benjamin Blümchen" oder "Bibi Blocksberg", wo "Karla Kolumna" als rasende Reporterin durch die Stadt zieht und nach Schlagzeilen sucht. Dies ist aber definitiv nicht der Fall bei den Redakteuren. Wie es tatsächlich ist und was man braucht, erfahren sie jetzt.

Realität

Das absolute Muss in der Redaktion ist das Programm "PPS", ohne das würde es gar nicht laufen. Es ist ein Programm, womit man die ganzen Seiten der Zeitung gestaltet, aufbaut und den gewissen Schliff verleiht. Das Programm hat ziemlich viele Funktionen und es ist nicht sehr leicht, damit umzugehen. Ich habe erst mal ein bisschen gebraucht, bis ich mich damit zurecht gefunden habe. 
Als nächstest wurde mir erklärt, wie ein Artikel aufgebaut ist und ich durfte mich in der Praxis versuchen und einen Artikel über meinen Verein schreiben. Hierbei wurde mir relativ schnell bewusst, dass ich hier auf gewisse Details achten muss, wie zum Beispiel, dass man keine Abkürzungen verwenden darf, da man nicht sichergehen kann, dass jedermann die Abkürzungen kennt und der Text leicht verständlich sein soll.
Dann hatte ich einen kleinen Crashkurs im Thema Bildbearbeitung in dem Programm "Photoshop" (hierbei handelt es sich um eine App) zum Bilder bearbeiten. Diese App hat tausende wenn nicht Millionen Funktionen und ist echt kniffelig, bis man sich gut rein gefunden hat.

Danach habe ich gelernt Artikel quasi umzuformen. Da der Weseler nämlich sehr viel mit dem Online-Portal Lokalkompass arbeitet, und da auch die meisten Artikel vorgeschrieben werden bevor sie in die Zeitung kommen, haben sie nicht immer die passende Form und können nicht in die gegebenen Vorlagen eingesetzt werden. Also muss man bei manchen Artikeln nochmal die Überschrift ändern, Zwischenzeilen setzen und so weiter.

Auch habe ich gelernt, wie man eine Werbeanzeige interessanter und ansprechender gestalten kann. Dies durfte ich dann auch alleine ausprobieren und habe eine Werbeanzeige für einen Frisör-Salon gestaltet. Dazu habe ich mit dem Programm "Libre Office Draw" gearbeitet. Bis ich mich da zurecht gefunden habe hat es ein Weilchen gedauert und zwischenzeitlich sah es echt katastrophal aus, aber nach einer Zeit hab ich es in den Griff bekommen und dann hat es auch echt Spaß gemacht.

Kommen wir nun dazu, wie es überhaupt zu der fertigen Zeitung kommt.
Zuerst werden Themen für den Aufmacher gesucht, dies passiert meist schon eine Wochen vor der Erscheinung. Einige Artikel werden schon fertig zugeschickt: Manche Einsender schicken Manuskripte ein, aus denen die Redaktion einen lesbaren Artikel formen muss. Und manchmal schreibt man selber über ein Thema oder berichtet etwas.

Beim Weseler machen die Redakteure oft selber Fotos, was eigentlich eher selten ist. Die Artikel werden dann gesammelt und nach und nach auf den Seiten platziert. Gegebenenfalls müssen manche Artikel dann noch mal gekürzt oder angepasst werden, damit es richtig passt. Wenn eine Seite fertig ist, wird sie gesperrt und der Medienberater schaut nochmal drüber, ob man das so stehen lassen kann oder ob sich Fehler eingeschlichen haben. Wenn er der Seite das OK gibt, wird sie in die Produktion nach Essen geschickt. 

Das war schon eine große Menge an zeitungsrelevanten Dingen, die ich hier gelernt habe, aber ein großer Teil fehlt noch. Denn wenn ich eins hier gelernt habe, ist es das Abspeichern! Es kann so schnell passieren, dass der Computer einen schlechten Tag hat und dann ist es direkt gelöscht. Am besten ist es, nach fast jedem Schritt einmal auf Speichern zu klicken, um auf der sicheren Seite zu stehen.

Autor:

Patrizia Bongers aus Wesel

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