Radikale Vorgehensweisen!
Abholzungen

In regelmäßigen Abständen werden am Auesee Abholzungsmaßnahmen durchgeführt. In diesem Winter wurden alle kleinen und mittleren Gehölze auf wenige Zentimeter über dem Boden gestutzt. Nur eine Reihe größerer Bäume wurde erhalten. Schutzraum für Kleintiere ist nicht mehr vorhanden.

Als Begründungen werden dabei bessere Sichtbarkeit des Sees für Erholungssuchende und bessere Windverhältnisse für Segler und Surfer genannt. Demgegenüber stehen die ökologischen Funktionen von Büschen und Unterholz vor allem für den Schutz von Kleintieren. Laut unserer Erinnerung, sollten bei den Grünschnittarbeiten nur Teile des Gehölzes geschnitten werden. Ausreichend breite Gehölzstreifen sollten erhalten bleiben.

Die Pflegemaßnahmen am Schwarzen Wasser werfen ebenfalls viele Fragen auf:

Wurden durch die in der Vergangenheit durchgeführten Abholzungen die ökologischen Ziele im NSG Schwarzes Wasser erreicht?

Konnte die Verlandung reduziert und die Schlammbildung vermindert werden?

Kann eine weniger radikale Abholzung ebenfalls die naturschutzfachlichen Ziele erreichen?

Ist eine bodenschonende Durchführung der Maßnahme, beispielsweise mithilfe von Rückepferden möglich?

Wie kann die Bevölkerung besser über den naturfachlichen Hintergrund der Abholzung informiert werden?

Autor:

Ulrich Gorris/ Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Wesel aus Wesel

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