Weseler Polit-Entscheider wollen keine Restaurierung von "Vesalia hospitalis"
Auch ohne feudale Rettungsmaßnahmen - was man von Zukunftskunst erwarten darf

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Herzlichen Glückwunsch! "Vesalia hospitalis", die gastfreundliche Schutzhütte für angetrunkene Wildpinkler, wird nicht wieder aufgebaut. Der zuständige Ausschuss hat festgelegt, das Fundament der entfernten Holzskulptur am Leyensplatz abzubauen und den Standort mit Pflastersteinen schließen zu lassen.

Komödiantische Züge nahm die Diskussion über eine mögliche Wiederaufstellung des Kunstwerks an, als die Zahlen für eine Restaurierung bekannt wurden. Ein Angebot lautete über 130.000 Euro, ein späterer zweiter nannte die Summe von 220.000 Euro. Da regte sich bei Manchen der Verdacht, das Holzding von Victoria Bell solle womöglich mit Blattgold überzogen werden - oder zumindest mit einer (verkehrssichernden) Kunstharz-Schicht. Oder der Künstler Günther Uecker (Sie wissen schon - der mit den Nagelbildern!) säße womöglich mit im Planungs-Boot.

Die nächsten Monate werden neue Diskussionen bringen: Was eine Nachfolge-Skulptur inhaltlich und optisch bieten soll. Wer sie anfertigen könnte. Und was sie kosten darf.
Wenn alle Beteiligten vernünftig bleiben, dann wird die Neuinstallierung maximal die Hälfte der Investition verschlingen, die zur Restaurierung von "Vesalia hospitalis" nötig gewesen wären.

Wesel freut sich drauf.
Oder?

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