Mehr als 5000 Besucher nutzen Angebot der Jobbörse in der Niederrheinhalle Wesel
An die 70 Betriebe stellen sich vor

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Am Mittwoch war es wieder soweit, die größte Jobbörse in der Region hatte ihre Pforten in der Niederrheinhalle Wesel geöffnet. Bei der gemeinsamen Aktion der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter stellten sich an die 70 Betriebe aus den Kreisen Wesel und Kleve, aber auch aus den Niederlanden den Arbeitssuchenden vor, beziehungsweise warben um diese.

Sabine Hanzen-Paprotta, Pressesprecherin der Agentur für Arbeit Wesel konnte bereits gegen Mittag eine positive Bilanz ziehen: „Viele der anwesenden Unternehmer sind erstaunt, wie viele Bewerbungsmappen bis jetzt bereits abgegeben wurden“.

Das bestätigt auch Thomas Schlag, Geschäftsführer des Xantener Unternehmens Röchling Industrial GmbH Xanten, ehemals Schwartz GmbH: „Wir sind zum ersten Mal bei der Jobbörse in Wesel und haben nicht mit dieser Resonanz gerechnet“. Vier bis fünf Ausbildungsplätze bietet das Unternehmen pro Jahr. „Auch für dieses Jahr sind wir durchaus noch für kurzfristige Bewerbungen offen“, bekräftigt Schlag.

Aber nicht nur Auszubildende sind auf der Jobbörse gefragt oder informieren sich über ihre Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Hierzu Hanzen-Paprotta: „Auch Wiedereinsteiger oder Arbeitnehmer, die sich verändern wollen, nehmen unser Angebot wahr“.

Stefanie Meyer aus Dinslaken nimmt momentan an einem Berufsvorbereitungsjahr der Deutschen Angestellten Akademie (DAA) teil und schaut sich hier auf der Börse nach einer Arbeitsstelle um. „Grundsätzlich“, so die 19jährige, „bin ich im Hinblick auf meinen zukünftigen Job für vieles offen. Allerdings interessiere ich mich vorwiegend für den sozialen Bereich“.

Alla Lübbering (47) und ihre Schwester Maria (33) sind ebenfalls auf der Suche. Alla war Lehrerin in ihrer Heimat, der Ukraine und Maria arbeitete ebenfalls im Pädagogischen Bereich. Nun informieren sie sich über Stellen im Einzelhandel, würden aber auch gerne im Krankenhaus arbeiten.
Im angrenzenden Saal konnten sich Interessierte durch Vorträge über neue Bewerbungsformen informieren oder Tipps über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf holen. Auch hatten insbesondere Jugendliche die Möglichkeit, sich von Profis über das passende Outfit für Bewerbungsgespräche beraten zu lassen.
Das Angebot des Integration Points richtete sich speziell an geflüchtete Menschen.
Einen eigenen Bereich erhielten in diesem Jahr zum ersten Mal die so genannten MINT- Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Neben den entsprechenden Arbeitgebern, welche den Jugendlichen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bieten, war hier ein zusätzliches Angebot der Berufsberatung zu finden.
Zwischen 5000 und 6000 Besucher nutzten die Gelegenheiten, sich zu informieren, Bewerbungsgespräche zu führen oder Bewerbungsmappen abzugeben.
Eine gute Sache, die dem Fachkräftemangel der Firmen entgegenwirken und den Rückgang der Arbeitslosenzahlen in der Region weiter beschleunigen soll.

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