Für den Ernstfall gewappnet
Krisenstab der Stadt Wesel tagt weiterhin, Notfall-Broschüre erhältlich

Die Zahl der Konflikte auf der Welt nimmt leider zu. Die jüngsten Beispiele im Nahen Osten oder in der Region Bergkarabach (Armenien/Aserbaidschan) haben offenbart, wie fragil Frieden sein kann. Bereits im Zuge des brutalen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind auf unterschiedlichen Ebenen Maßnahmen getroffen worden, um in bestimmten Szenarien handlungsfähig zu bleiben. Wie schnell Krisen entstehen können, haben zudem auch traurige Beispiele innerhalb Deutschlands in den vergangenen Jahren bewiesen, beispielsweise die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal. Um im Krisenfall, wie bei einem längeren Stromausfall, helfen zu können, hat die Stadt Wesel sogenannte „Notfall- und Informationspunkte“ (kurz NIPs) angeschafft. Wer sich selbst ein Bild machen möchte oder Fragen zu den Notfall-Informationspunkten hat, kann am Mittwoch, 8. November 2023, von10 bis 12 Uhr einen NIP im Rathausinnenhof besichtigen.
Die NIPs sind ausgebaute, einfach zu verlegende Container oder Gerätehäuser der Feuerwehr. Von dort können im Zweifel Notrufe abgesetzt werden. Sämtliche Standorte verfügen über eine Notversorgung (Stromaggregate). Darüber hinaus sind die Standorte sowie Rettungsfahrzeuge mit einem Funksystem ausgerüstet, das unabhängig von den Mobilfunknetzen funktioniert. Doch wo befinden sich diese Notfall- und Informationspunkte in Wesel, wenn es zu einem Ernstfall kommt? Die Stadt Wesel hat bereits im vergangenen Frühjahr sowohl digital (abrufbar unter www.wesel.de/nip) als auch in einer gedruckten Fassung eine Karte mit Anlaufpunkten veröffentlicht. Die Notfall-Broschüren wurden an ca. 30.000 Haushalte in Wesel verteilt. Wer noch ein Exemplar haben möchte, kann sich dieses im Rathaus Wesel auf dem Flur vor dem Büro der Bürgermeisterin abholen. Die Stadt Wesel empfiehlt, die Broschüre griffbereit aufzubewahren. Bei einem längeren Stromausfall kann die Broschüre im Gegensatz zu der digitalen Version problemlos genutzt werden.
Regionale, kurze Stromausfälle kommen immer wieder in Deutschland vor. Doch was sollten Bürger*innen beachten, wenn es mal länger keinen Strom gibt? Die Stadt Wesel nimmt Teil an der Kampagne „#besserbereit“ des Regionalverbands Ruhr (RVR). Bürger*innen erhalten auf der Internetseite www.besserbereit.ruhr nützliche Tipps und Hinweise, wie man sich bestmöglich selbst auf einen solchen Fall vorbereiten kann. Ein ausgedruckter Flyer mit den wichtigsten Informationen kann ebenfalls im Rathaus mitgenommen werden. Wer ihn digital herunterladen möchte, findet diesen unter www.wesel.de/besserbereit.
Auch wenn die Energiemangellage zunächst abgewendet werden konnte, tagt dennoch regelmäßig der Krisenstab der Stadt Wesel, um im Ernstfall vorbereitet zu sein. Unter anderem werden Abläufe besprochen und trainiert, zum Beispiel der richtige Umgang mit Satellitentelefonen. Zudem steigert die Stadt Wesel mit jeder Baumaßnahme ihre Energieeffizienz. Mit moderner Technik wie LED kann Energie eingespart werden. Darüber hinaus werden mit modernen Thermostaten Heizkosten und damit auch der Verbrauch fossiler Brennstoffe gesenkt werden.

Autor:

Stadt Wesel aus Wesel

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