Opfer mit Flüssigkeit bespritzt und dann zugeschlagen: Ausgeklügelter Trickdiebstahl in Wesel

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Am Montag gegen 11.30 Uhr bestahlen Trickdiebe eine 68-Jährige und einen 70-Jährigen, beide aus Xanten, die gerade Bargeld aus einer Bankfiliale an der Friedrichstraße abgeholt hatten.

Die Kreispolizei berichtet: Die Xantener verließen die Bank mit einem Umschlag, in dem sie das zuvor abgeholte Bargeld deponiert hatten und gingen zu ihrem Auto, als sie plötzlich ein "Bespritzen" mit einer unbekannten Flüssigkeit wahrnahmen.

Drei Unbekannte, eine Frau und zwei Männer, näherten sich plötzlich hilfsbereit von hinten, zeigten nach oben und wiederholten immer wieder das Wort "Vogel". Dabei hielten diese Taschentücher in ihren Händen und versuchten, sich den Xantenern zu nähern. Diesen erschien das Verhalten der Unbekannten verdächtig und deswegen machten sie deutlich, dass sie das nicht wollten und gingen zu ihrem Wagen. Nachdem sie das Bargeld zunächst im Auto verstauten, räumten die Xantener die beschmutzten Jacken in den Kofferraum, um dann mit dem Auto wegzufahren. Als Beide in den PKW stiegen stellten sie fest, dass sich der Umschlag mit dem Bargeld nicht mehr im Auto befand.

Eine der verdächtigen Personen hatte offenbar den kurzen Moment genutzt, als die Xantener am Kofferraum standen, den Umschlag aus dem Wagen zu stehlen.Das Trio entfernte sich hiernach zügig zu Fuß in Richtung eines Lebensmittelmarktes.

Beschreibung der Verdächtigen:

Alle drei Verdächtigen waren ca. 30 - 40 Jahre alt, hatten einen dunklen Teint (augenscheinlich Südländer), waren ca. 170 cm groß und sprachen gebrochen Deutsch. Die verdächtige Frau trug eine Brille und eine dicke, dunkle Jacke.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Wesel, Tel.: 0281 / 107-0.

Die Polizei rät:

Wird man von Fremden angesprochen, sollte in jedem Fall Abstand gehalten werden. Trickdiebe gehen geschickt vor und lenken Sie ab, so dass es zumeist unbemerkt zum Diebstahl von Bargeld oder Portemonnaies kommt. Sofern man massiv bedrängt wird, zum Beispiel in der Fußgängerzone oder am Geldautomaten, ist es wichtig, durch Rufen auf sich aufmerksam zu machen und durch direkte Ansprache Passanten um Hilfe zu bitten. Aktuelle verdächtige Beobachtungen melden Sie bitte umgehend dem Notruf der Polizei unter 110.

Autor:

Lokalkompass Kreis Wesel aus Wesel

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