Früher als geplant
Nach Ostern beginnt in der Pferdebachstraße ein neuer Bauabschnitt

Großräumig müssen die Autofahrer die Pferdebachstraße umfahren (blaue Linien), wollen sie die Innenstadt in Richtung Stockum verlassen.
  • Großräumig müssen die Autofahrer die Pferdebachstraße umfahren (blaue Linien), wollen sie die Innenstadt in Richtung Stockum verlassen.
  • Foto: Stadt Witten
  • hochgeladen von Nicole Martin

Unbekannte Leitungen und Altlasten im Untergrund haben an der Pferdebachstraße Zeit gekostet. Nun geht es einmal etwas schneller als erwartet: Der nächste Bauabschnitt von Westfalenstraße bis Leostraße beginnt nicht erst im Mai, sondern direkt nach Ostern.

Damit startet nun der eigentliche Straßenausbau. Dafür muss die Verkehrsführung geändert werden: Die Pferdebachstraße ist seit Dienstag, 23. April, von Westfalenstraße bis Leostraße halbseitig gesperrt und nun Einbahnstraße. Befahren ist dann nur noch stadteinwärts möglich. Demzufolge können auch Abbieger aus Diakonissenstraße, Johannes-Busch-Weg und Ziegelstraße sowie vom Gelände des evangelischen Krankenhauses nur noch Richtung Innenstadt fahren.
Für die Anwohner ändert sich auch die Parksituation: Die Stellplätze vor den Häusern im Bereich Ziegelstraße bis Leostraße bleiben zwar erhalten, können aber nur in Fahrtrichtung Innenstadt angefahren werden. Außerdem entfallen auf der gesperrten Straßenseite ein paar Plätze in Höhe des evangelischen Krankenhauses. Besucher des Krankenhauses, die bisher dort parkten, müssen dann auf die Krankenhaus-Parkplätze ausweichen. Eine grafische Darstellung der Umleitung finden Interessierte auf den städtischen Internetseiten unter www.witten.de/pferdebachstraße .

Was wird gemacht?

Einige Vorarbeiten gab es bereits in den vergangenen Wochen. Jetzt werden die begonnenen Erdarbeiten auf die ganze Fahrbahnbreite ausgeweitet - zuerst aber nur auf der gesperrten Westseite. Das Tiefbauamt rechnet damit, dass sich unter der Erde noch diverse Gebäudereste befinden, die komplett zurückgebaut und entsorgt werden müssen. Danach werden Leerrohre unter anderem für die Leitungen der neuen Straßenbeleuchtung verlegt. Dabei muss die Pferdebachstraße an diversen Stellen – insbesondere im Bereich des Bahnüberganges – gequert werden, um den Kabelbestand, der überwiegend auf der gegenüberliegenden, bebauten Fahrbahnseite verläuft, an die neu verlegten Rohre anzubinden. Die nächsten Schritte sind die Herstellung der Gehwege und Bordsteine, der Aufbau der Straße und die Asphaltierung der Fahrbahn. Ganz zum Schluss werden noch Verkehrsschilder aufgestellt und Bäume gepflanzt.

Infoveranstaltung am 7. Mai ist geplant

Dauern werden die Arbeiten in diesem Bauabschnitt voraussichtlich bis zum Herbst: „Ein genaues Ende kann wegen vieler Unwägbarkeiten noch nicht genannt werden“, sagt Tiefbauamtsleiter Jan Raatz.
Für die Bewohner und Gewerbetreibenden entlang des zweiten Bauabschnittes wird die Stadt am Dienstag, 7. Mai, eine Informationsveranstaltung anbieten. Treffpunkt ist um 18 Uhr im Stadtwerkehaus, Westfalenstraße 18 bis 20. „Bis dahin werden die Betroffenen schon einige Erfahrungen mit der neuen Baustellensituation gesammelt haben. Bei unserer Infoveranstaltung bekommen sie die Gelegenheit, Wünsche zu äußern, auf besondere Probleme hinzuweisen und Vorschläge zu machen“, sagt Stadtbaurat Stefan Rommelfanger.
Alle direkt Betroffenen erhalten nach den Osterferien eine persönliche Einladung. Herzlich willkommen sind bei der Veranstaltung aber auch alle anderen interessierten und Bürger.

Autor:

Nicole Martin aus Witten

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