Café Atempause - Frühstücktreff für Angehörige von Menschen mit Demenz

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Einfach mal rauskommen und z. B. „schön Frühstücken gehen“ – das ist für viele demenzkranke Menschen und Ihre Angehörigen nur selten möglich. Mit der Erkrankung beginnt häufig auch der soziale Rückzug – der Erkrankten und der Angehörigen. Die Bewältigung des Alltags wird komplizierter, so dass Angehörige von Menschen mit Demenz häufig rund um die Uhr im Einsatz sind. Dabei die eigenen Wünsche und Bedürfnisse im Blick zu behalten, ist nicht leicht.

Der neue Frühstücktreff möchte den Angehörigen einen gemütlichen und zwanglosen Rahmen bieten, um sich mit anderen gleich Betroffenen auszutauschen, sich Tipps zu geben und sich gegenseitig zu unterstützen …oder um einfach nur in Ruhe ein schönes Frühstück zu genießen.

Damit dies vielen Angehörigen möglich ist, ist für eine zeitgleiche Betreuung für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, gesorgt.

Das zweimonatlich stattfindende “Café Atempause“ wird von der Familien- und Krankenpflege e. V., von Mobile/Entlastungsangebote für Pflegende Angehörige und dem TuS Bommern 1879 e. V. in Kooperation mit dem Netzwerk Demenz Witten, Wetter, Herdecke angeboten.

Jeden 1. Donnerstag im Monat findet es von 10 - 11.30 Uhr bei der Familien- und Krankenpflege e. V. im Wullener Feld 34 in 58454 Witten und jeden 3. Donnerstag im Monat von 10 - 11.30 Uhr bei Mobile/Entlastungsangebote für Pflegende Angehörige in der Hauptstr. 81 in 58452 Witten statt. Start ist der 06.06.2013 mit dem Treffen bei der Familien- und Krankenpflege e. V.

Die Betreuung der Menschen mit Demenz findet an den gleichen Örtlichkeiten aber in anderen Räumen statt. Die jeweiligen Einrichtungen werden bei der Betreuung durch Mitarbeiterinnen des TuS Bommern, der seit einiger Zeit ein Sport- und Betreuungsangebot für Menschen mit Demenz im Programm hat, unterstützt.

Initiiert wurde das neue Angebot durch Kerstin Lohmann und Anke Steuer, Mitarbeiterinnen der Selbsthilfe-Kontaktstelle, die das Netzwerk Demenz für Witten, Wetter, Herdecke koordinieren. Sie machten bei einem Netzwerktreffen darauf aufmerksam, dass es in Witten derzeit keinen Gesprächskreis für Angehörige von Demenzkranken mehr gibt. „Dies kann ein ganz normaler Verlauf von Selbsthilfegruppen und Gesprächskreisen sein“, sagt Kerstin Lohmann, Leiterin der Selbsthilfe-Kontaktstelle. „Einige Gruppen laufen eine Zeit ganz stabil und dann gibt es einen Einbruch. Da ist dann Zeit, wieder etwas anderes zu probieren“. Dies haben sich die beteiligten Veranstalter, allesamt Mitglieder im Netzwerk Demenz“ nicht zweimal sagen lassen und gemeinsam das neue Angebot möglich gemacht.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei den Koordinatorinnen des Netzwerkes Demenz, Kerstin Lohmann und Anke Steuer: Telefon: 02302 / 1559.

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