Übung der freiwilligen Feuerwehr am Schwesternpark Witten
Rettung aus Haus voller Rauch

Die Feuerwehrleute helfen sich gegenseitig beim Anlegen des Atemschutzes.
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  • Die Feuerwehrleute helfen sich gegenseitig beim Anlegen des Atemschutzes.
  • Foto: Jens-Martin Gorny
  • hochgeladen von Nicole Martin

Die Löscheinheit Annen der freiwilligen Feuerwehr Witten nutzte jetzt ein ehemaliges Werkstatt- und Bürogebäude der Diakonie am Schwesternpark für eine Übung.

Dichter Rauch quillt aus Fenstern und Türen. Drei Personen sind in dem brennenden Gebäude eingeschlossen. Mit Atemschutzmasken vor dem Gesicht, Sauerstoffflaschen auf dem Rücken und C-Rohren in der Hand dringen die Feuerwehrleute in das Haus ein. Alles ist voller Rauch, man sieht die Hand vor Augen nicht.

Rettung per Drehleiter aus dem ersten Stock

Doch zum Glück ist alles nur eine Übung. Der Rauch stammt aus einer Nebelmaschine, bei den vermissten Personen handelt es sich um lebensgroße Dummys. Sie sind schnell gerettet und versorgt. In einem zweiten Szenario wird unter anderem eine eingeschlossene Person aus dem ersten Stock per Steckleiter durchs Fenster in Sicherheit gebracht.
Die Löscheinheit Annen der freiwilligen Feuerwehr Witten hat in einem ehemaligen Werkstatt- und Bürogebäude der Diakonie Ruhr die Rettung von Personen aus einem brennenden Wohnhaus geübt. Das Gebäude hinter dem evangelischen Krankenhaus wird demnächst im Zuge des Baus neuer Altenwohnungen am Schwesternpark abgerissen und steht leer. „Ideal für eine Übung“, sagt Ralf Hampe, Geschäftsführer der Culina Ruhr, der sich als langjähriges Mitglied der freiwilligen Feuerwehr diese Gelegenheit nicht entgehen ließ und die Aktion organisiert hat.
„Ein sehr schönes Übungsobjekt“, betont auch Einsatzleiter Jannik Pewny. Er ist mit seinen Leuten, die mit 16 Mann und zwei Fahrzeugen im Einsatz waren, im Großen und Ganzen zufrieden. „Mehr Leute sind immer besser“, gibt er jedoch zu bedenken. Im Ernstfall wären natürlich weitere Löschzüge zu Hilfe gerufen worden.

Die Feuerwehrleute helfen sich gegenseitig beim Anlegen des Atemschutzes.
Rettung über die Steckleiter.

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