Gefallen und was dann??

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Morgens um 09.30 Uhr in einem Wittener Kaufhaus:

Auf der Rolltreppe abwärts bleibt  eine Frau am Ende mit ihrem Rollator hängen und fällt auf den Po.  Mit dem Hinterkopf stößt sie gegen den nachfolgenden Einkaufswagen, der sie auf der Rolltreppe einklemmt. Da die Rolltreppe nicht automatisch stoppt, kommen die Nachfolgenden ständig näher.

Bis jemand den richtigen Schalter zum Ausschalten gefunden hat, vergeht eine Weile.

Die verletzte Frau blutet am Hinterkopf (verstärkt durch die Einnahme von Gerinnungshemmern) und ist nicht  in der Lage selbst aufzustehen. Auch die herbeigeeilten Helfer schaffen es  zusammen nicht. 

Der Verletzten ist klar, dass sie zuwenig Kraft hat, um wieder hoch zu kommen. Sie schlägt vor, erst auf die Knie zu gehen und es dann zu versuchen.

Leider sind auch die Knie  nicht gesund. So gelingt das fast Unmögliche! Mit viel Zuspruch, ganz viel Kraftaufwand und noch mehr Willenskraft schafft es die Verletzte in den Stand. Sie  steht wieder auf eigenen Beinen und kann sich bis zum Eintreffen des Rettungswagens ein wenig im Sitzen auf dem Rollator erholen.

Hier ein Tipp für alle, die wissen, dass sie nicht genug Kraft haben. Man kann die Kraft trainieren. Schon mit zwei Trainingseinheiten pro Woche kann man seinen Fitnesszustand deutlich verbessern.

Sport kann man bei vielen Vereinen in Witten machen. Nicht nur fitte, belastbare,  gesunde oder junge Menschen können Sport treiben. Auch ältere, wenig belastbare und kranke Menschen profitieren von regelmäßigem Sport. Hier gilt es Angebote zu finden, die auf den jeweiligen Gesundheits- und Fitnesszustand zugeschnitten sind.

Wer lange keinen Sport mehr gemacht  und  gesundheitliche Probleme hat, spricht am besten mit seinem Arzt darüber. Der Hausarzt wird sicher gerne eine Rehasportverordnung ausstellen. Sie geht nicht ins Budget der Ärzte.

Diese Verordnung wird in der Regel über 50 Übungseinheiten ausgestellt. Das heißt 50 mal Gymnastik in der Gruppe und  die Maßnahme ist beendet. Wenn der Arzt 2 Trainingseinheiten pro Woche verordnet, ist man im günstigsten Fall in 6 Monaten fertig. Natürlich nur, wenn man fleissg sein kann. Dann hat man einen guten Trainingserfolg und spürt deutliche Verbesserung.

Bevor man mit dem Training beginnen kann, muß die Verordnung von  der Krankenkasse genehmigt werden.

Beim Rehasport findet man Gruppen für alle Menschen: Wassergymnastik, Sitzgymnastik, Gymnastik mit  und ohne Bodenübungen für fitte und weniger fitte Menschen.

Die Bundesregierung  hat in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen dieses Programm geschaffen, damit die Menschen wieder in Bewegung kommen können und über mindestens 6 Monate feststellen können, dass Bewegung gut tut und Probleme reduziert werden oder sogar verschwinden. 

Rehasport ist mit einer genehmigten Verordnung für den Versicherten zuzahlungsfrei.

Wir von der DJK TuS Ruhrtal bieten für jeden das passende Programm.

Informieren Sie sich bei

Monika Kramer
DJK TuS Ruhrtal e. V.
02302 800677
m.kramer@djk-ruhrtal-witten.de

Ich werde mich in Zukunft nicht nur informieren, wo der Erste-Hilfe-Kasten hängt, sondern auch, wie man Rolltreppen zum Stillstand bringt ;-)

Autor:

Monika Kramer aus Witten

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