BO-Unternehmer mit „grünen Ideen“

Die neue zweigeschossige Brücke verbindet das Haus 3 mit dem achteckigen Stammhaus, das 1984 eröffnet und 1989 erweitert wurde.
  • Die neue zweigeschossige Brücke verbindet das Haus 3 mit dem achteckigen Stammhaus, das 1984 eröffnet und 1989 erweitert wurde.
  • Foto: Foto: Molatta
  • hochgeladen von Andrea Schröder

Es sind drei Gründe, warum Karl-Ernst Hardeck nur neun Monate nach der Eröffnung des dritten Möbelhauses an der Wittener Straße Geld in die Hand nimmt und das sogenannte Haus 2 von Grund auf modernisiert: Die Sicherung des Fortbestands des Unternehmens für die vierte Generation, die „eigene grüne Grundhaltung“ und der Wille, an dem traditionsreichen Standort - trotz der Teilung in drei Häuser - ab August 2011 ein Möbelhaus aus einem Guss zu präsentieren.
Der vergangene Winter war die erste Bewährungsprobe für das Haus 3. Es verfügt über keine eigene Heizung, sondern wird von der Heizung im ehemaligen Stammhaus mit geheizt. „Es hat wunderbar funktioniert. Die Energiebilanz stimmt. Wir haben ingesamt sogar weniger Heizgas verbraucht. Und nicht nur das. Im Haus 3 haben wir die beste Luft, da wir nicht auf eine Lüftungsanlage setzen, sondern auf eine Durchlüftung des Hauses“, berichtet Karl-Ernst Hardeck. „Das ist der Beweis, dass die Natur die beste Klimaanlage ist.“
Aber auch einen ganz praktischen Grund gibt es für die neuerliche Investition. „Obwohl das Haus 2 mit Brandschutztüren optimal gesichert ist, war uns der Brand bei Hardi eine Warnung. Wir haben uns entschlossen, eine Sprinkleranlage einzubauen. Wenn man an der einen Stelle beginnt, geht es an einer anderen Stelle zusätzlich weiter. So werden wir auch die Elektroleitungen erneuern, ebenso die Ruf- sowie Alarmanlage. Und wenn wir schon dabei sind, werden wir auf das Haus 2 die ökologischen Kriterien des Hauses 3 übertragen“, berichtet Karl-Ernst Hardeck.
Mit der Erneuerung der Elektroanlagen hat das 1984 eröffnete Achteck den „Bestandsschutz“ verloren. Damit ist der Weg frei, auch die Fassade des Hauses architektonisch neu zu gestalten und dabei die neuesten energetischen Erkenntnissen zu berücksichtigen. „Auch in Haus 2 wird es zukünftig keine Heizungsanlage mehr geben, der Gasverbrauch für alle drei Häuser sogar weiter sinken. Und mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach werden wir den Strom erzeugen, den wir verbrauchen“, so Karl-Ernst Hardeck, der ökologisch und architektonisch ein Möbelhaus mit drei Häusern - aber aus einen Guss - anstrebt.
„Bei allen Entscheidungen gilt: Nur wenn wir Geld haben, investieren wir!“, stellt der Unternehmer klar. Übrigens: Zwei seiner Kinder wollen in seine Fußstapften treten, sind schon heute in alle wichtigen Entscheidungen eingebunden.eur

Autor:

Andrea Schröder aus Bochum

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