Budokan Bochum e. V.
4 x Finale am Nürburgring

10Bilder

Das erste Turnier im neuen Jahr sollte für die Athleten des Budokan Bochum ein echter Prüfstein sein.
Das Rhein Shiai am Nürburgring ist eines der größten internationalen Turniere in Deutschland und insofern besonders, da es im Jeder-gegen-Jeden-Modus ausgetragen wird.
Über 1000 Starter aus 23 Nationen gingen in diesem Jahr an den Start und somit war auch klar, dass die Gruppen sehr voll waren und man einige Kämpfe absolvieren konnte.
Das Ausrichterteam des Sen5 rund um Christian Grüner sorgten für einen reibungslosen Ablauf und ein unvergessliches Erlebnis.
Nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ konnte das Turnier mit Medaillengewinnerinnen und Gewinnern auf Kontinental- und Weltebene glänzen, eben eine echte Herausforderung für die Bochumer Karatekas.
Alexander Bäcker ging nach ca. 10 Jahren Wettkampfabstinenz das erste Mal wieder bei einem Wettkampf an den Start und konnte wichtige Erfahrungen im Hinblick auf die bevorstehenden Landesmeisterschaften machen.
Anna-Marie Schneider und Umnia Rabhi verkauften sich gut und wurden jeweils Poolzweite, aber leider kam nur die Poolsiegerin weiter.
Hannalena Alastal konnte die meisten Kämpfe in einer für sie neuen Gewichtsklasse gewinnen und verlor zum Teil nur sehr unglücklich, was am Ende einen guten, aber undankbaren 5. Platz bedeutetet, ihre guten Leistungen bei diesem Turnier aber nicht schmälert.
Bis ins Finale schafften es Orudj Zeinalov, Maximilioan Martin, Cezary Pietrazak und Douaa Rabhi.
Alle konnten hervorragende Gegner und Gegnerinnen schlagen und standen am Ende verdient im Finale.
Maximilian Martin schlug unter anderem den amtierenden Deutschen Meister und musste sich im Finale nur sehr knapp mit 0:1 Punkten geschlagen geben.
Auch Cezary Pietrzak konnte den amtierenden Deutschen Meister und die starke internationale Konkurrenz bis zum Finale schlagen, hier wartete ein starker ungarischer Gegner, gegen den Cezary das Nachsehen hatte, was aber einen tollen zweiten Platz bedeutete.
Orudj Zeinalov kämpfte nach langer Wettkampfpause wieder und ging in der Masterklasse an den Start.
Hier schlug er seine Gegner klar und auch ein starker Niederländer, sowie der Bronzemedaillengewinner des letzten Europacups konnten ihm den Sieg nicht streitig machen. Somit konnte sich Orudj am Ende verdient die Goldmedaille umhängen lassen.
Douaa Rabhi, aktuelles Nationalkadermitglied, ging in einer der am stärksten besetzten Gruppen an diesem Tag an den Start.
Auch sie ließ die Deutsche Meisterin hinter sich und schlug bis zum Viertelfinale die starke internationale Konkurrenz. Hier wartete die amtierende Vizeweltmeisterin, die Douaa an diesem Tag schlagen konnte. Auch den Kampf um den Einzug ins Finale konnte Douaa für sich entscheiden. Hier wartete die Afrikameisterin auf sie. Am Ende war es ein knappes Match, dass Douaa verdient mit 1:0 Punkten für sich entscheiden konnte und bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Treppchen stand.
Mit 4 x Gold, 2 x Silber und einem 5. Platz ist Budokan-Coach Tim Milner vollauf zufrieden.
Neben den Athleten hatte der neue/alte Bundestrainerassistent des DKV, Tim Milner, zusammen mit Bundesjugendtrainer Noah Bitsch seinen ersten Einsatz im Jahr 2023.
Beide gehen optimistisch in die neue Saison und blicken auf eine großartige Maßnahme am Nürburgring zurück.

Autor:

Tim Milner aus Bochum

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

2 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.