Stadtteilspaziergang mit dem Bürgermeister von Schwerin zur Altstadt

Einen Blick in das künftige Gemeindezentrum der Mevlana-Gemeinde auf Schwerin warfen die Teilnehmer des Spaziergangs.
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Zum zweiten Stadtteilspaziergang hatte Bürgermeister Rajko Kravanja am Donnerstag (24. August) eingeladen. Auf dem Weg von Schwerin bis zur Altstadt konnten Bürger mit ihm sowie Vertretern von Verwaltung und Politik ins Gespräch kommen und sich über Projekte in den Stadtteilen informieren.

● Das Gemeindezentrum der DiTiB Mevlana-Gemeinde entsteht an der Dortmunder Straße 175. Geplant sind unter anderem zwei Seminarräume, die auch gemietet werden können, ein Café und ein Spielplatz. Wie Architekt Hüseyin Ümit Ince betonte, solle mit dem Zentrum auch eine Möglichkeit des sozialen Austauschs geschaffen werden.
Die Gemeinde hofft, den Bau bis zum Winter in Betrieb nehmen zu können. Ein Gebetsraum ist aus finanziellen Gründen zunächst nicht geplant. Dazu wird die Gemeinde weiterhin ihre Räume an der Bodelschwingher Straße nutzen.

● Seit eineinhalb Jahren nutzt die Flüchtlingshilfe Castrop-Rauxel den Pavillon an der Cottenburgschule als Haushaltswarenlager für Flüchtlinge und Bedürftige. „Etwa 20 Personen, darunter Iraker, Syrer und Deutsche, gehören zum Helferstamm“, so Silke Berten-Buchwald. Dienstags von 17 bis 19 Uhr nehmen sie die Spenden an, donnerstags geben sie sie aus. Benötigt wird alles für den Haushalt, insbesondere Töpfe, Suppenlöffel sowie saubere Oberbetten und Kopfkissen.
Rajko Kravanja nutzte den Besuch, um ein Dankeschön an den Verein loszuwerden. „Ohne die Flüchtlingshilfe würden wir nicht klarkommen.“

● 100 Plätze in der Offenen Ganztagsschule (OGS) gibt es an der Cottenburgschule. „Wir sind gut ausgelastet. 94 Plätze sind vergeben“, schilderte Heike Kruck vom Bereich Schule die aktuelle Situation. Insgesamt steige die Nachfrage nach OGS-Plätzen an den Castrop-Rauxeler Grundschulen an. Daher habe man sie an drei Schulen ausgebaut.
Als „große Herausforderung“ bezeichnete der Bürgermeister das Thema. Denn die Anmeldezahlen für die OGS lägen bei 80 Prozent der Grundschüler, wohingegen es auf der Basis früherer Prognosen nur Gelder für 24 Prozent gebe.

● Am 5. April war der Spatenstich für das erste von fünf Wohnhäusern des Bauprojekts „In der Kemnade“. „Übernächste Woche feiern wir Richtfest“, kündigte Investor Konstantinos Boulbos an. Insgesamt sind in den Häusern rund 115 Seniorenwohnungen geplant, darunter 16 für Menschen mit geringerem Einkommen.
Auf die Baugenehmigung für das Seniorenheim, das ebenfalls dort entstehen soll, wartet Boulbos dagegen noch. In der Mitte des Wohnprojekts werde ein „Platz mit Aufenthaltsqualität“ gestaltet, erläuterte Architekt Klaus Winkelmann. Außerdem ist entlang der Beethovenstraße eine Schallschutzmauer vorgesehen.

● 2018 soll der Bau der 1,6 Kilometer langen Hochwassertrasse zwischen dem Rückhaltebecken Cottenburgschlucht und der Herner Straße beginnen. Die Trasse soll den Landwehrbach entlasten und Hochwasser aus der Altstadt heraushalten. Zwei Jahre werde es dauern, die Rohre in einer Tiefe von acht Metern durch den Boden zu pressen, so EUV-Chef Michael Werner. Parallel zur Beethovenstraße und im Stadtgarten soll der Bach offen geführt werden, „um das Wasser erlebbar zu machen“. Nach dem jetzigen Stand der Dinge veranschlagt der EUV zehn Millionen Euro für das Projekt.

Einen Blick in das künftige Gemeindezentrum der Mevlana-Gemeinde auf Schwerin warfen die Teilnehmer des Spaziergangs.
Investor Konstantinos Boulbos (l.) und Architekt Klaus Winkelmann (r.) stellten das Wohnprojekt „In der Kemnade“ vor.
Autor:

Vera Demuth aus Bochum

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