Abendmarkt erwünscht

Ein Abendmarkt in Ickern oder in der Castroper Altstadt müsste den Erlebnischarakter in den Vordergrund stellen. Das meint Marc Frese, Vorsitzender des Bürgervereins "Mein Ickern". Denkbar wäre auch ein Wechsel zwischen Ickern und der Castroper Altstadt.
  • Ein Abendmarkt in Ickern oder in der Castroper Altstadt müsste den Erlebnischarakter in den Vordergrund stellen. Das meint Marc Frese, Vorsitzender des Bürgervereins "Mein Ickern". Denkbar wäre auch ein Wechsel zwischen Ickern und der Castroper Altstadt.
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So viel ist klar: Einen Abendmarkt wird es in der Europastadt nur geben, wenn sich ein Veranstalter dafür findet. Egal, ob der Markt in Ickern oder in der Castroper Altstadt seine Heimat finden wird: Sowohl Stadt als auch EUV können, der Bürgerverein "Mein Ickern" darf einen solchen Markt nicht veranstalten.

"Wir sind ein gemeinnütziger Verein und dürfen nicht gewerblich tätig werden", erläuterte Marc Frese, Vorsitzender von "Mein Ickern". Gleichwohl wünschen sich die Ickerner eine solche Veranstaltung und würden sie mit einer Art Rahmenprogramm auch tatkräftig unterstützen. "Entsprechende Gespräche hat der Bürgerverein auch schon mit dem EUV geführt."

Erlebnischarakter

Im Gegensatz zum regulären Wochenmarkt, der in Ickern dienstags und freitags stattfindet, müsse ein Nachmittags- oder Abendmarkt den Erlebnischarakter in den Vordergrund stellen. "Ich glaube nicht, dass abends noch jemand kommt, um seine Zitronen zu kaufen." Das Rahmenprogramm könne sich etwa an Themen orientieren, etwa zur Spargelzeit. Dazu seien griechische oder arabische Abende möglich unter dem Motto "Blick in den Kochtopf". Was die Besucher auf dem Abendmarkt probierten, könnten sie dann daheim nachkochen, so Frese.
Für den Ickerner ist auch vorstellbar, dass so ein Nachmittags- oder Abendmarkt im Wechsel in Ickern und in der Castroper Altstadt ausgerichtet werden könnte. "Vielleicht jeden ersten Dienstag im Monat. Dann sind die Geldbörsen auch noch gefüllt. So ein Markt ist aber sicher nur in den Sommermonaten sinnvoll."

Große Bedeutung

Stadtverwaltung und EUV Stadtbetrieb hatten bei der Vorstellung erster Ergebnisse aus der Umfrage zur Zukunft des Wochenmarktes in der Castroper Altstadt erklärt, die Organisation eines zusätzlichen Marktes sei von ihnen nicht zu leisten.
Von den 1.123 Bürgern, die an der Wochenmarktumfrage teilgenommen haben, um in erster Linie der Verwaltung und der Politik eine Grundlage für die Entscheidung des künftigen Standortes (neu gestalteter Altstadtmarkt oder Fußgängerzone in der Innenstadt) zu liefern, wünscht sich rund die Hälfte einen Abend- beziehungsweise Spätnachmittagmarkt.
Der Stellenwert des Wochenmarktes in der Altstadt ist übrigens extrem hoch: 98 Prozent der Umfrage-Teilnehmer hält ihn für einen "wichtigen Bestandteil für die Attraktivität der Altstadt".

Autor:

Lokalkompass Castrop-Rauxel aus Castrop-Rauxel

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