Keine Knallerei an Silvester?

Laien sollen durch Böller an Silvester nicht länger die Umwelt verschmutzen und Tiere zu Tode erschrecken. Wenn es nach Harry W. Schmidt ginge, sollte "das Feuerwerken ganzjährig in die Hände von professionellen Feuerwerkern gelegt werden". Diese sollen nur ein Feuerwerk an einem zentralen Ort der Stadt zünden.

In einem entsprechenden Antrag an den Betriebsausschuss 1 (Kultur, Ordnung, Ausländerwesen und Feuerwehr), der am Mittwoch (22. Juni), 17 Uhr, im Sitzungsraum 3 (Rathaus) tagt, fordert der Becklemer ein Feuerwerksverbot für Privatpersonen. Während knallende Böller und pfeifende Raketen für viele Menschen unterhaltend seien, würden Tiere den Lärm, die Lichteffekte sowie die Gerüche durchaus als lebensbedrohend wahrnehmen, heißt es in der Antragstellung weiter. Neben diesem Aspekt führt Harry W. Schmidt die Kosten für Rettungskräfte, Krankenhauspersonal und Straßenreinigung an. Zudem komme es zu erheblichen Personenschäden.

Der Antragsteller verweist auf die Niederlande als Vorbild. Dort würden immer mehr private Feuerwerke verboten. Harry W. Schmidt handele "im Namen vieler Einwohner". Der beigefügten Namensliste mit 501 Personen ist zu entnehmen, dass die überwiegende Mehrzahl aus dem Ausland kommt: von Italien und Spanien bis hin zu den USA sowie Argentinien und Mauritius. In der Europastadt wohnen 73 Unterstützer, hat die Stadtverwaltung ausgezählt.
Sie sieht ohnehin keine Chance, dass es zu dem geforderten Verbot kommt und empfiehlt dem Ausschuss die Ablehnung. Es gäbe für ein solches Verbot keine Rechtsgrundlage. Außerdem handele es sich bei den Bestimmungen um Bundesrecht.

Autor:

Lokalkompass Castrop-Rauxel aus Castrop-Rauxel

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