Tödlicher Schiffsunfall auf dem Rhein-Herne-Kanal: Ursachenforschung dauert an

Mit einem Kranwagen versuchten die Rettungskräfte, das völlig zerstörte Steuerhaus des Tankschiffes anzuheben.
  • Mit einem Kranwagen versuchten die Rettungskräfte, das völlig zerstörte Steuerhaus des Tankschiffes anzuheben.
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Noch einige Wochen kann es nach Angaben der Polizei dauern, bis die Ursache für den Schiffsunfall auf dem Rhein-Herne-Kanal geklärt werden kann.

Ein Tankschiff hatte am Donnerstag (11. Oktober) die Kanalbrücke Westring gerammt. Dabei war das Steuerhaus zerstört worden. Stunden nach dem Unfall konnte der 50-jährige Schiffsführer nur noch tot geborgen werden (https://www.lokalkompass.de/castrop-rauxel/leute/westring-tankschiff-rammt-bruecke-schiffsfuehrer-stirbt-d1003179.html).

Die drei weiteren Besatzungsmitglieder, die entgegen erster Meldungen nicht aus den Niederlanden, sondern aus Polen stammen und unverletzt blieben, müssen noch ausführlich befragt werden. Da sie aber in ihre Heimat zurückgekehrt seien, nehme das einige Zeit in Anspruch.

Nach Angaben der Wasserschutzpolizei in Duisburg hatte das in Rotterdam registrierte, rund 90 Meter lange Tankschiff vor dem Unfall zunächst seine Ladung in einem 200 Meter von der Brücke entfernten Hafen gelöscht. Nach Verlassen des Hafens sei dann, rund 100 Meter vor der Brücke, Ballastwasser aufgenommen worden. "Das müssen leere Schiffe tun, um tief genug im Wasser zu liegen und die Kanalbrücken passieren zu können", erklärte Polizeisprecher Ramon van der Maat.

Die Durchfahrtshöhe der Kanalbrücke betrage 5,50 Meter. Ob technisches oder menschliches Versagen dazu führte, dass das Steuerhaus nicht abgesenkt wurde, sei schwierig zu beantworten, da der Schiffsführer tot und das Steuerhaus zerstört sei.

Autor:

Lokalkompass Castrop-Rauxel aus Castrop-Rauxel

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