Bei den Olympischen Spielen wollen sie jede Sekunde genießen
Studierende starten in Tokio

Marathonläufer Hendrik Pfeiffer trainierte im kenianischen Höhentrainingslager für Tokio.
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  • Marathonläufer Hendrik Pfeiffer trainierte im kenianischen Höhentrainingslager für Tokio.
  • Foto: Manuel Viehl
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Für eine Schwimmerin, einen Schwimmer sowie zwei Leichtathleten, die an der TU Dortmund studieren, geht der Olympia-Traum in Erfüllung. Maria Viktoria Schutzmeier und Miguel Mena, die beide im Schwimmen für Nicaragua starten, verabschiedete Rektor Prof. Manfred Bayer nach Tokio mit einem kleinen Präsent und wünscht ihnen Glück.

Leichtathlet Mohamed Mohumed (5000-Meter-Lauf) legte zuvor noch einen erfolgreichen Zwischenstopp bei der U23-Europameisterschaft in Tallinn ein, während sich Marathon-Läufer Hendrik Pfeiffer im kenianischen Höhentrainingslager den letzten Feinschliff für die Spiele holte.
Als sie vor drei Jahren nach Dortmund kam, um an der TU ihr Studium des Bioingenieurwesens aufzunehmen und bei der Startgemeinschaft der Sportschwimmer in Dortmund (SG Dortmund) ihre Schwimmkarriere voranzutreiben, war es noch ein Traum für Maria Viktoria Schutzmeier (21), eines Tages für die Olympischen Spiele nominiert zu werden. Im März 2021 wurde er Wirklichkeit, als sie sich gemeinsam mit ihrem Freund Miguel Mena (24), der an der TU Dortmund Bauingenieurwesen studiert, bei den nationalen Meisterschaften in Nicaragua für Tokio qualifizierte. Für beide ist es ein Glücksfall, Studium und Leistungssport so gut verbinden zu können.

Bestzeit unterbieten

„Wir fühlen uns hier in Dortmund rundum wohl und werden sehr gut unterstützt“, berichtet Maria Viktoria Schutzmeier. 100 Meter Freistil ist ihre Disziplin in Tokio. Die 21-Jährige Studentin will ihre persönliche Bestzeit unterbieten, die gleichzeitig auch die nationale Bestmarke darstellt. Mit der Teilnahme haben beide Schwimmer ihr größtes Ziel schon erreicht. „Wir wollen jede Sekunde genießen und sind total dankbar, dass wir dabei sein dürfen“, erzählte Mena vor der Abreise.
Auch für Hendrik Pfeiffer, Journalistik-Student der TU Dortmund, hat die Olympia-Teilnahme eine ganz besondere Bedeutung. Der Marathonläufer hatte sich zuletzt fünf Mal für Großereignisse, Olympische Spiele und Europameisterschaften qualifiziert, konnte aber jedes Mal nicht starten, weil ihn Verletzungen oder die Pandemie ausbremsten.

Lebenstraum wird wahr

„Mit der Nominierung für Olympia schließt sich endlich ein Kreis aus Rückschlägen und Enttäuschungen, mit denen die letzten Großereignisse für mich verbunden waren. Mit der Teilnahme in Tokio verwirkliche ich mir meinen Lebenstraum und fiebere dem Start schon lange entgegen“, so Pfeiffer. Der 28-Jährige hat sich zuvor im Höhentrainingslager in Kenia auf den olympischen Marathon vorbereitet, der am 8. August ausgetragen wird.
Vierter im Bunde ist Mohamed Mohumed, der in Tokio über die 5000 Meter an den Start gehen wird. Der 22-Jährige studiert seit 2020 an der TU Dortmund Maschinenbau und trainiert schon seit Jahren bei der LG Olympia Dortmund. Nach seinem Höhentrainingslager in St. Moritz legte er einen erfolgreichen Zwischenstopp bei der U23-Europameisterschaft in Tallinn ein, wo er sich den Titel sichern konnte. Mit der EM-Goldmedaille im Gepäck und seiner in Luzern erzielten neuen Bestzeit von 13:17,04 Minuten ist Mohumed selbstbewusst nach Tokio gereist. Für die olympischen 5000 Meter hat er sich zum Ziel gesetzt, sich weiter zu verbessern und vorne mitzulaufen. Die Vorläufe über 5000 Meter finden am 4. August statt, das Finale am 7. August, dem vorletzten Tag der Leichtathletik-Wettbewerbe.

Leistungssport wird unterstützt

Als Partnerhochschule des Spitzensports unterstützt die TU Dortmund Leistungssportlerinnen und ‑sportler dabei, ihre akademische Ausbildung trotz der hohen zeitlichen Belastungen des Spitzensports erfolgreich zu absolvieren.

Autor:

Lokalkompass Dortmund-City aus Dortmund-City

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