Kampf ums Überleben: Retter nehmen an einer Studie teil

Stellten an der Feuerwache das Ziel der Studie vor: (v.l.:) Dr. Hans Lemke, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes, Dr. Markus Küpper vom Klinikum Westfalen, Prof. Helge Möllmann vom Johannes Hospital, Prof. Thomas Heitzer vom Klinikum Dortmund und Andreas Pisarski von der Feuerwehr.
  • Stellten an der Feuerwache das Ziel der Studie vor: (v.l.:) Dr. Hans Lemke, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes, Dr. Markus Küpper vom Klinikum Westfalen, Prof. Helge Möllmann vom Johannes Hospital, Prof. Thomas Heitzer vom Klinikum Dortmund und Andreas Pisarski von der Feuerwehr.
  • Foto: Schmitz
  • hochgeladen von Antje Geiß

Bei einer bundesweit angelegten Reanimationsstudie nimmt auch Dortmund mit dem Rettungsdienst der Stadt zusammen mit den drei Fachabteilungen für Kardiologie der Klinikum Dortmund gGmbH, des St.Johanneshospitals und des Knappschaftskrankenhauses-Klinikum Westfalen teil.

Über einen Zeitraum von drei Jahren werden dabei folgende Daten erfasst:
- Daten zum präklinischen Herz-Kreislaufstillstand
- Daten zur präklinischen Wiederbelebung
- Daten zum Transport unter laufender Reanimation unter Einsatz einer mechanischen Reanimationshilfe bei guter Überlebensprognose
- Daten zu den Ergebnissen der Herzkatheteruntersuchungen
- Daten zum klinischen Verlauf

Steigerung der Überlebenschancen 

Ziel dieser Studie ist, neben der lebenswichtigen Laienreanimation, die zusätzliche qualitative Steigerung der Überlebenschancen durch Verwendung einer mechanischen Reanimationshilfe zu überprüfen. Gerade durch den Transport im Rettungswagen zur Fachklinik erwarten die Studienteilnehmer unter Nutzung dieser mechanischen Unterstützung unter bestimmten Voraussetzungen eine deutliche Verbesserung der Überlebenschance.
Für die Studie werden alle Notarztfahrzeuge und Sonderrettungsmittel des Rettungsdienstes der Stadt und die drei Kardiologischen Fachabteilungen mit der mechanischen Reanimationshilfe ausgestattet. 

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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