Aufruf in den Ferien an Blutspender: Großer Mangel an Blut-Konserven in der Blutbank des Dortmunder Klinikums
Der Bestand ist stark gesunken

Dringend gesucht: gesunde BlutspenderInnen.

Die BlutspendeDO in der Alexanderstr. 6-10 sucht dringend nach gesunden SpenderInnen. „Wir brauchen das Blut ja nicht nur für Operationen, sondern unter anderem auch für Verbrennungspatienten oder die Krebstherapie von Kindern und Erwachsenen“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Uwe Cassens, Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin im Klinikum Dortmund. Auch umliegende Krankenhäuser werden über das Klinikum mitversorgt.

Der bundesweit starke Rückgang von Blutspenden ist auch in der Blutspende des Klinikums Dortmund deutlich spürbar: Aktuell besteht ein enormer Mangel an Konserven, die für Dortmunder Patient:innen überlebenswichtig sind.

Die Lage hat sich besonders zugespitzt

In der Sommerzeit habe man zwar traditionell weniger Spenden, aber in diesem Jahr sei die Lage besonders zugespitzt, sagt Priv.- Doz. Dr. Uwe Cassens, Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin im Klinikum Dortmund. „Unter anderem verstärkt durch Corona trifft die Ferienzeit die Krankenhauswelt also doppelt. Wir brauchen das Blut ja nicht nur
für Operationen, sondern unter anderem auch für Verbrennungspatienten oder für die Krebstherapie von Kindern und Erwachsenen.“ Auch umliegende Krankenhäuser werden über das Klinikum mitversorgt.

Eine Spende ist absolut ungefährlich

Das Fernbleiben von Spender:innen könne verschiedene Gründe haben, so Priv.- Doz. Dr. Uwe Cassens: Etwa Urlaubsreisen, Quarantäne-Pflicht nach Urlaub in einem Risikogebiet oder aus Sorge vor Ansteckung. Dabei sei letzteres vollkommen unbegründet. Wie üblich findet vor der Blutabgabe eine ärztliche Untersuchung statt – nur wer wirklich fit ist, darf auch spenden. „Eine Spende ist absolut ungefährlich. Die Sicherheit sowohl für Spender als auch für unsere Patienten steht natürlich an oberster Stelle“, so Priv.-Doz. Dr. Cassens. Daher sei auch die Angst, dass die Ansteckungsgefahr beim Blutspenden erhöht sei, definitiv unbegründet.

Das Blut durchläuft im Labor Tests

Nach wie vor gelten für die Blutspende bestimmte Ausschlusskriterien. Darunter fällt auch, dass jemand, der kurz zuvor in ein Risikogebiet (etwa für Malaria oder Corona) gereist ist, vorerst kein Blut spenden darf. „Wir achten natürlich auf viele Dinge, bevor wir eine Konserve für einen Patienten freigeben. Zudem durchläuft das Blut in unserem Labor mehrere Tests“, so Priv.-Doz. Dr. Cassens. „Wenn jemand schon vor der Spende Krankheitssymptome aufweist, dann sollte er natürlich besser zuhause bleiben. Auf alle anderen Spender sind wir aber genau jetzt angewiesen.“ Wer sich nicht sicher ist, ob er als Spender infrage kommt, kann sich unter Tel. 0231 953 19999 informieren. Übrigens kann man bereits am Folgetag nach einer CoV-2-Impfung wieder Blut spenden.

Aufwandsentschädigung wird bezahlt

Die Blutspende freut sich über alle gesunden Spender:innen, die in die Alexanderstraße 6–10 kommen. Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Für die traditionelle Vollblut-Spende wird eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro gewährt, für Plasma-Spenden 25 Euro. Spenden können alle zwischen 18 und circa 68 Jahren (Neuspender:innen bis 60 Jahre), die über 50 kg wiegen. Weitergehende Informationen finden Sie unter Blutspende DO.

Öffnungszeiten der BlutspendeDO:

montags und freitags: 8-15 Uhr

dienstags bis donnerstags: 8-19 Uhr
samstags (nur Dauerspender:innen): 8-14 Uhr

Autor:

Lokalkompass Dortmund-City aus Dortmund-City

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